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US-Lieferdienst Instacart startet erste KI-Shopping-App in ChatGPT

Tüte von Instacart gefüllt mit Lebensmitteln
Foto: Instacart

Key takeaways

Instacart bringt als erster Einzelhändler eine vollintegrierte Einkaufs-App in ChatGPT. Nutzer können nun direkt in der Konversation Lebensmittel suchen, auswählen und bezahlen. Die Zusammenarbeit mit OpenAI und Stripe ermöglicht eine KI-gestützte, nahtlose Einkaufserfahrung – vom Rezeptvorschlag bis zur Lieferung in unter 30 Minuten.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Instacart ist der weltweit erste Einzelhändler, der eine vollständig integrierte Shopping-App innerhalb von ChatGPT startet. Damit können Nutzer in den USA jetzt direkt in der Konversation Lebensmittel einkaufen – von der Rezeptidee bis zum Bezahlvorgang mit Instant Checkout, ohne ChatGPT zu verlassen. Die Integration nutzt das sogenannte Agentic Commerce Protocol und wird durch die KI-Technologie von OpenAI sowie durch den Zahlungsdienstleister Stripe unterstützt.

In wenigen Klicks von der Idee zur Lieferung

Das neue Feature erlaubt es Verbrauchern, direkt in ChatGPT ein Rezept zu planen, passende Produkte auszuwählen und den Einkauf sofort abzuschließen. Die Instacart-App analysiert Nutzeranfragen in Echtzeit, schlägt passende Produkte vor und erstellt einen befüllten Warenkorb – inklusive aktueller Verfügbarkeiten und Preise aus lokalen Geschäften. Über Instant Checkout kann direkt innerhalb der ChatGPT-Oberfläche bezahlt werden, zunächst per Kreditkarte, in Kürze auch via Apple Pay oder Google Pay.

Instacard ChatGPT Integration

Instacart hebt hervor, dass diese Lösung besonders für den komplexen Lebensmittelhandel geeignet ist. Mit rund 100.000 angeschlossenen Filialen und mehr als zwei Milliarden Produktvarianten in seiner Datenbank liefert Instacart individualisierte Vorschläge – etwa glutenfreie Produkte oder bestimmte Markenpräferenzen – basierend auf früheren Bestellungen der Nutzer. Mehr als die Hälfte der Bestellungen könne innerhalb von 30 Minuten ausgeliefert werden, so das Unternehmen.

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Partnerschaft mit OpenAI als strategischer Schritt

Nick Turley, VP und Head of ChatGPT bei OpenAI, bezeichnete die Integration als „einen weiteren Schritt hin zu KI-gestützten Alltagslösungen“. Für Instacart ist die Zusammenarbeit mit OpenAI Teil einer umfassenden KI-Strategie, zu der auch eigene smarte Features wie „Smart Shop“ oder neue B2B-Angebote unter dem Label „AI Solutions“ zählen.

Langfristig will Instacart durch Kooperationen mit generativen KI-Anbietern wie OpenAI, Google oder Microsoft seine Position als technologische Brücke zwischen Konsumenten und Einzelhandel stärken. Das Ziel: KI-Einkaufsagenten sollen das Nutzerverhalten verstehen, Einkaufswünsche vorhersagen und passgenau ausführen – mit Instacart als technischem Backbone im Hintergrund.

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