ANZEIGE

ANZEIGE

PayPal’s Agent Commerce Service: Bald erste Händler auch bei Perplexity

PayPal Mobile App
Foto: PayPal

Key takeaways

PayPal führt neue „Agentic Commerce Services“ ein, die es Händlern ermöglichen, ihre Produkte über KI-Plattformen wie Perplexity zu verkaufen. Mit Lösungen wie „Agent Ready“ und „Store Sync“ integriert sich PayPal tief in KI-basierte Shoppingkanäle und eröffnet Händlern neue Wege.

Lesezeit ca. 2 Minuten

PayPal hat am 28. Oktober 2025 mit der Einführung seiner „Agentic Commerce Services“ einen bedeutenden Schritt in Richtung KI-gesteuertes Einkaufen gemacht. Die neuen Dienste sollen Händlern helfen, sich in der entstehenden Welt des agentengestützten Handels zu positionieren. Im Zentrum steht die nahtlose Verbindung von Produktdaten und Bestellprozessen mit Künstlicher Intelligenz – etwa in Form von Chatbots oder automatisierten Browser-Interaktionen.

Neue Bezahllösungen für KI-Oberflächen

Die neuen Services beinhalten zunächst eine Zahlungslösung namens „Agent Ready“, die es Millionen von PayPal-Händlern erlaubt, sofort Zahlungen über KI-Oberflächen zu akzeptieren. Dabei sind keine zusätzlichen technischen Anpassungen notwendig. Funktionen wie Betrugserkennung, Käuferschutz und Konfliktlösung sind direkt integriert. So können Händler Zahlungen in KI-gestützten Shoppingerlebnissen anbieten – etwa in Konversations-KIs oder automatisierten Einkaufstools.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Store Sync vernetzt Produkte mit KI-Kanälen

Ein weiteres zentrales Element ist „Store Sync“. Diese Funktion sorgt dafür, dass Produktdaten von Händlern in führenden KI-Kanälen auffindbar und direkt kaufbar sind. Dabei werden Bestellungen automatisch in bestehende Warenwirtschafts- und Fulfillment-Systeme überführt. Händler bleiben dabei stets Verkäufer der Produkte, behalten ihre Markenpräsenz und die Kontrolle über Kundenbeziehungen.

PayPal arbeitet in diesem Zusammenhang mit strategischen Partnern wie Wix, Cymbio, Commerce (inkl. BigCommerce und Feedonomics) sowie Shopware zusammen. Diese ermöglichen eine schnelle Anbindung und eröffnen neue Wege der Produktentdeckung – weg von traditionellen Such- und Warenkorberlebnissen hin zu intent-gesteuertem Einkaufen.

Ein Zugang – viele Plattformen

Dank offener Integration können Händler mit nur einer einzigen Anbindung auf mehreren KI-Einkaufsplattformen sichtbar werden. Neben der angekündigten Mammut-Kooperation mit OpenAI sollen schon vor Jahresende erste Händler auf der Plattform Perplexity auffindbar sein. Die Zahlungslösung „Agent Ready“ soll Anfang 2026 verfügbar sein. Gleichzeitig testet PayPal einen eigenen Shopping-Agenten innerhalb der PayPal-App in ausgewählten Märkten. Weitere Plattformen sollen folgen.

Mit dem Vorstoß ins KI-Shopping stellt sich PayPal strategisch für die Zukunft des digitalen Handels auf. Die Kombination aus Zahlungsabwicklung, Identitätsmanagement und Käuferschutz soll Vertrauen schaffen und gleichzeitig neue Kundenzugänge eröffnen.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored