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Trotz KI-Boom: Unternehmen bauen Service-Jobs um statt sie abzubauen

Headset vor einem Laptop und Telefon
Symbolbild - Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Während KI einfache Serviceanfragen übernimmt, verändern Unternehmen ihre Strategien: Mitarbeiter erhalten neue Aufgaben statt gekündigt zu werden. Eine Gartner-Studie zeigt, warum menschliche Fähigkeiten im Kundenkontakt weiterhin unverzichtbar bleiben.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die befürchtete massive Jobwelle durch Künstliche Intelligenz im Kundenservice bleibt bislang aus. Statt Personal abzubauen, setzen Unternehmen zunehmend auf eine Neugestaltung von Rollen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens Gartner unter Führungskräften im Servicebereich.

Mehr Verantwortung für menschliche Agenten

85 Prozent der befragten Serviceleiter geben an, die Aufgaben ihrer Mitarbeiter auszuweiten. Hintergrund ist, dass KI vor allem einfache Anfragen übernimmt und dadurch Kapazitäten für komplexere Tätigkeiten frei werden. Gleichzeitig verlagert sich die Arbeit stärker in Richtung wertschöpfender Aufgaben, etwa Kundenbindung oder individuelle Beratung.

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Weniger Entlassungen als erwartet

Nur rund ein Drittel der Unternehmen plant oder vollzieht bis Anfang 2027 Stellenabbau durch KI. Stattdessen erfolgt der Personalrückgang häufig schrittweise über natürliche Fluktuation. 63 Prozent der Unternehmen reduzieren ihre Belegschaft auf diesem Weg, ohne gezielte Kündigungen vorzunehmen.

Umbau statt Abbau der Belegschaft

Parallel zur Erweiterung bestehender Aufgaben werden Mitarbeiter zunehmend in neue Rollen überführt. Drei Viertel der Unternehmen setzen auf interne Umschulungen und Versetzungen innerhalb der Serviceorganisation. Der Fokus liegt darauf, menschliche Stärken wie Empathie, Erfahrung und Urteilsvermögen gezielt einzusetzen.

Kunden vertrauen weiterhin Menschen

Trotz technologischer Fortschritte bleibt der Faktor Mensch entscheidend. Mehr als die Hälfte der Kunden vertraut bei Empfehlungen weiterhin eher menschlichen Ansprechpartnern als KI-Systemen. Besonders bei komplexen oder beratungsintensiven Anliegen bleibt persönliche Interaktion ein zentraler Erfolgsfaktor.

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