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Umfrage: Jeder zweite Deutsche offen für KI beim Online-Shopping

Symbolik zu Agentic Commerce
Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Digitale Einkaufsassistenten gewinnen an Bedeutung: Immer mehr Verbraucher nutzen bereits KI beim Online-Shopping oder können sich automatisierte Kaufprozesse vorstellen. Entscheidend für den Durchbruch bleiben Vertrauen, Sicherheit und transparente Abläufe bei KI-gestützten Transaktionen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Einsatz künstlicher Intelligenz im Onlinehandel gewinnt in Deutschland deutlich an Dynamik. Immer mehr Verbraucher können sich vorstellen, digitale Assistenten nicht nur bei der Produktsuche, sondern auch beim Kaufprozess einzusetzen. Eine aktuelle Studie der GfK im Auftrag von Mastercard zeigt: Der sogenannte „Agentic Commerce“ entwickelt sich zunehmend vom Zukunftskonzept zur realistischen Perspektive.

KI bereits fester Bestandteil beim Online-Shopping

Schon heute greift ein erheblicher Teil der Konsumenten auf KI-gestützte Funktionen zurück. Rund ein Drittel der Onlinekäufer nutzt Anwendungen wie Chatbots, personalisierte Empfehlungen oder visuelle Produktsuchen. Besonders ausgeprägt ist die Nutzung bei jüngeren Zielgruppen: In der Generation Z setzt mehr als die Hälfte bereits auf KI-Unterstützung beim Einkauf. Auch impulsive Kaufentscheidungen werden zunehmend durch algorithmische Empfehlungen beeinflusst.

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Hohe Offenheit für automatisierte Kaufprozesse

Die Bereitschaft, KI-Agenten eigenständig einkaufen zu lassen, ist weit verbreitet. Mehr als die Hälfte der Befragten kann sich vorstellen, dass digitale Assistenten Produkte auswählen oder sogar Zahlungen durchführen. Als wichtigste Vorteile gelten die kontinuierliche Analyse von Preisen und Qualität sowie die Automatisierung wiederkehrender Einkäufe. Zudem schätzen viele Nutzer die sachlich-rationale Entscheidungsbasis von KI-Systemen.

Vertrauen und Transparenz als Schlüsselfaktoren

Trotz der Offenheit bleibt Vertrauen die zentrale Voraussetzung für eine breite Nutzung. Verbraucher legen großen Wert auf Sicherheit, Kontrolle und nachvollziehbare Abläufe bei Transaktionen. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, sind sie bereit, KI-Agenten umfassende Aufgaben im Einkaufsprozess zu übertragen. Einfache Bedienbarkeit und klare Entscheidungsprozesse spielen dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.

Technologische Entwicklung treibt den Wandel

Die technische Grundlage für automatisierte Zahlungen durch KI-Agenten entwickelt sich parallel weiter. Erste praktische Anwendungen zeigen, dass solche Systeme bereits heute einsatzfähig sind. Experten gehen davon aus, dass sich KI-gestütztes Einkaufen in den kommenden Jahren deutlich verbreiten wird – insbesondere getrieben durch technikaffine Nutzergruppen und Early Adopter.

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