Die Lieferplattform Lalamove expandiert nach Deutschland und richtet ihr Angebot gezielt an kleine und mittlere Unternehmen (KMUs). Mit einem flexiblen On-Demand-Modell ohne Vertragsbindung will das Unternehmen insbesondere zeitkritische Branchen wie Einzelhandel, Catering und Floristik adressieren.
Einstieg in einen Milliardenmarkt
Deutschland zählt mit einem Logistikvolumen von rund 327 Milliarden Euro jährlich zu den größten Märkten Europas. Gleichzeitig gibt es mehr als 3,4 Millionen KMUs, die als zentrale Zielgruppe für flexible Lieferlösungen gelten. Lalamove sieht hier erhebliches Wachstumspotenzial für seine Plattform.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Flexibles Modell ohne Fixkosten
Das Geschäftsmodell basiert auf bedarfsorientierter Nutzung: Unternehmen können Lieferungen ohne langfristige Verträge buchen und zahlen pro Auftrag. Dabei steht eine breite Auswahl an Fahrzeugtypen zur Verfügung – von Fahrrädern über Pkw bis hin zu Transportern. Ergänzt wird das Angebot durch Echtzeit-Tracking, Multi-Stop-Zustellungen und transparente Preisgestaltung.
Schnelle Skalierung in Berlin
Zum Start konzentriert sich Lalamove auf Berlin, wo bereits ein Netzwerk von knapp 1.000 Lieferpartnern aufgebaut wurde. Diese profitieren von flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, Aufträge individuell auszuwählen. Gleichzeitig erhalten Unternehmen schnellen Zugriff auf verfügbare Kapazitäten – insbesondere in nachfragestarken Phasen.
Starkes globales Wachstum
Das 2013 in Hongkong gegründete Unternehmen ist inzwischen in 17 Märkten und über 400 Städten aktiv. Im Jahr 2025 wurden über die Plattform 1,03 Milliarden Aufträge abgewickelt. Monatlich nutzen rund 21,3 Millionen aktive Nutzer sowie 2,1 Millionen Lieferpartner den Service.
Nach dem Start in Deutschland prüft Lalamove eine Ausweitung in weitere Regionen. Ziel ist es, die On-Demand-Logistik flächendeckend verfügbar zu machen und Unternehmen eine skalierbare Alternative zu klassischen Lieferstrukturen zu bieten.


