Der deutsche Logistik-Investmentmarkt ist mit gedämpfter Dynamik ins Jahr 2026 gestartet. Trotz eines Rückgangs beim Gesamtvolumen zeigt sich insbesondere im Segment kleinerer Transaktionen weiterhin eine hohe Aktivität.
Rückgang beim Investitionsvolumen
Im ersten Quartal wurden laut Berechnungen von BNP Paribas rund 1,2 Milliarden Euro in Logistikimmobilien investiert. Damit liegt das Ergebnis etwa 11 Prozent unter dem Vorjahreswert und deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Dennoch blieb die Anzahl der Transaktionen hoch.
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Kleinere Deals treiben das Marktgeschehen
Das Marktgeschehen wird aktuell vor allem durch kleinere Investments geprägt. Besonders Transaktionen bis 25 Millionen Euro zeigen eine hohe Dynamik, wodurch das durchschnittliche Dealvolumen weiter gesunken ist.
Einzeldeals als Stabilitätsfaktor
Einzeltransaktionen erreichen weiterhin ein solides Niveau und tragen maßgeblich zum Gesamtvolumen bei. Großvolumige Deals bleiben dagegen selten, auch wenn vereinzelt Verkäufe im dreistelligen Millionenbereich realisiert wurden.
Top-Standorte mit geringerem Volumen
In den wichtigsten Logistikmärkten fällt das Investitionsvolumen bislang vergleichsweise niedrig aus. Ursache ist vor allem ein begrenztes Angebot an geeigneten Objekten, obwohl die Nachfrage weiterhin hoch bleibt.
Internationale Investoren gewinnen an Bedeutung
Ausländische Investoren bauen ihren Marktanteil weiter aus und dominieren aktuell das Geschehen. Inländische Anleger zeigen sich dagegen zurückhaltender und bleiben unter ihrem langfristigen Durchschnitt.
Unsichere Rahmenbedingungen bremsen Entwicklung
Geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten beeinflussen die Marktentwicklung. Steigende Energiepreise und globale Konflikte erschweren Prognosen für die kommenden Monate.
Positive Impulse möglich
Gleichzeitig gibt es Anzeichen für eine Stabilisierung. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Logistikflächen sowie staatliche Investitionen in Infrastruktur könnten mittelfristig neue Wachstumsimpulse liefern.
Der Logistik-Investmentmarkt bleibt damit grundsätzlich stabil, steht jedoch weiterhin unter dem Einfluss externer Faktoren, die eine dynamischere Entwicklung derzeit bremsen.


