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Lovable sammelt 330 Mio. Dollar für Low-Code-Expansion

Lovable AI No Code Builder
Foto: Lovable

Key takeaways

Lovable hat 330 Millionen US-Dollar eingesammelt, um seine No-Code-Plattform weiter auszubauen. Ziel ist es, technisch nicht versierten Nutzern – von Großunternehmen bis Einzelgründern – das Erstellen produktionsreifer Software zu ermöglichen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Mit einer Series-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 330 Millionen US-Dollar (rund 305 Millionen Euro) unterstreicht das US-Unternehmen Lovable seinen Anspruch, die Softwareentwicklung für Nicht-Techniker zu revolutionieren. Angeführt wurde die Runde von CapitalG und dem Anthology-Fonds von Menlo Ventures. Zu den weiteren Investoren zählen Branchengesellschaften großer Konzerne wie NVIDIA, Salesforce, Databricks, Deutsche Telekom, Atlassian und HubSpot sowie etablierte Wagniskapitalgeber wie Khosla Ventures, DST Global, EQT Growth und Accel.

Low-Code für alle: Lovable als Plattform für „Builder“

Lovable adressiert gezielt Menschen ohne technisches Fachwissen, die dennoch eigene digitale Projekte umsetzen wollen. Ob Produktmanager, Marketing-Teams, Pflegepersonal oder Künstler – die Plattform ermöglicht es, in kürzester Zeit funktionsfähige Prototypen oder komplette Anwendungen zu entwickeln. Seit dem Start wurden über 25 Millionen Projekte umgesetzt, täglich kommen mehr als 100.000 neue hinzu. In den vergangenen sechs Monaten verzeichneten Lovable-Websites über eine halbe Milliarde Besuche.

Das Konzept trifft auch bei Großunternehmen auf Interesse. Beispielsweise nutzt Deutsche Telekom die Plattform für UI-Projekte, um Entwicklungszyklen signifikant zu verkürzen. Bei anderen Unternehmen konnte der Zeitaufwand für Prototypen von mehreren Wochen auf wenige Tage oder Stunden reduziert werden – teilweise mit einem Zehntel der ursprünglich eingesetzten Mitarbeiter.

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Von der Idee bis zur Umsetzung: Einsatz in der Praxis

Neben klassischen Prototypen finden sich auf Lovable zunehmend echte Anwendungen im Produktiveinsatz. Ein Beispiel ist eine App zur Visualisierung von Patientenpfaden, die inzwischen routinemäßig mit Rechnungen verschickt wird. Auch Plattformen für die Personalplanung im Gesundheitswesen oder für virtuelle Anproben im Modebereich wurden erfolgreich umgesetzt.

Einige der auf Lovable basierenden Gründungen konnten bereits beachtliche Erfolge vorweisen – etwa die Plattform ShiftNex mit einer Million Dollar Jahresumsatz in nur fünf Monaten oder das brasilianische Edtech-Unternehmen Q Group, das innerhalb von 48 Stunden 3 Millionen Dollar Umsatz erzielte.

Ausbau von Integrationen, Governance und Infrastruktur

Mit dem frischen Kapital will Lovable eigenen Angaben nach sein Angebot in drei Bereichen ausbauen: tiefere Integration mit Tools wie Notion, Jira oder Miro, mehr Funktionen für Kollaboration und Governance in großen Teams sowie Infrastruktur für produktionsreife Software – inklusive Hosting, Datenbanken, Authentifizierung und Zahlungsabwicklung.

Großkunden wie Deutsche Telekom sehen in Lovable mehr als ein Tool für schnelles Prototyping: Es verändere grundlegend, wie Ideen entstehen, validiert und umgesetzt werden.

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