Der insolvente Non-Food-Discounter Mäc Geiz, der erst im Februar 2026 vom ebenfalls insolventen Discounter Kodi übernommen wurde, steht vor einem tiefgreifenden Umbau seines Geschäfts. Im Rahmen der laufenden Sanierung plant das Unternehmen, rund 50 seiner bundesweit 183 Filialen zu schließen. Damit soll die Kostenstruktur nachhaltig verbessert und die Grundlage für eine wirtschaftliche Stabilisierung geschaffen werden.
Umfangreiche Filialschließungen geplant
Mehr als ein Viertel des Filialnetzes steht auf dem Prüfstand. Welche Standorte konkret betroffen sein werden, ist derzeit noch offen. Das Unternehmen will bis Herbst 2026 Klarheit über die künftige Struktur schaffen. Bis dahin läuft der Geschäftsbetrieb unverändert weiter.
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Eigenverwaltung als Sanierungsinstrument
Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung wurde bereits im Mai beantragt und Anfang August offiziell eröffnet. Diese Verfahrensform ermöglicht es der Unternehmensführung, die Restrukturierung eigenständig umzusetzen, während ein Sachwalter die Interessen der Gläubiger überwacht.
Erste Auswirkungen auf die Belegschaft
Die Restrukturierung zeigt bereits Folgen für die Beschäftigten. Seit dem Insolvenzantrag wurden mehrere Stellen in verschiedenen Unternehmensbereichen abgebaut. Weitere Einschnitte sind im Zuge der geplanten Filialschließungen nicht ausgeschlossen.
Wettbewerbsdruck im Non-Food-Handel
Der Markt für Non-Food-Discounter steht seit Jahren unter starkem Druck. Internationale Wettbewerber bauen ihre Präsenz aus, während gleichzeitig steigende Kosten und eine zurückhaltende Konsumstimmung die Margen belasten. Auch der wachsende Onlinehandel verschärft die Situation zusätzlich.
Zukunft hängt von Restrukturierung ab
Mit der umfassenden Überprüfung aller Standorte will Mäc Geiz die Basis für eine nachhaltige Fortführung schaffen. Entscheidend wird sein, ob das verbleibende Filialnetz langfristig profitabel betrieben werden kann und die Sanierungsmaßnahmen greifen.






