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Meta und Broadcom entwickeln gemeinsam KI-Chips für die nächste Generation

Logos von Meta und Broadcom
Foto: Meta / Broadcom

Key takeaways

Meta intensiviert die Zusammenarbeit mit Broadcom und entwickelt mehrere eigene KI-Chips. Der Ausbau umfasst Gigawatt-Rechenkapazitäten und stärkt Metas Unabhängigkeit bei Hardware für KI-Anwendungen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Meta treibt den Ausbau seiner KI-Infrastruktur voran und vertieft die Partnerschaft mit Broadcom. Gemeinsam entwickeln beide Unternehmen mehrere Generationen maßgeschneiderter Chips, um die wachsenden Anforderungen an Rechenleistung für künstliche Intelligenz effizient abzudecken.

Eigene Chips als strategischer Schlüssel

Im Zentrum der Kooperation steht laut Pressemitteilung die Weiterentwicklung der MTIA-Chips (Meta Training and Inference Accelerator). Diese speziell entwickelten Prozessoren sind auf Inferenz- und Empfehlungssysteme in großem Maßstab ausgelegt und bilden das Rückgrat vieler KI-Anwendungen innerhalb der Meta-Plattformen.

Meta verfolgt dabei einen gezielten Ansatz: Unterschiedliche Workloads sollen durch jeweils optimierte Hardware beschleunigt werden. Eigene Chips versprechen dabei eine bessere Kontrolle über Leistung, Kosten und Skalierbarkeit.

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Mehrere Chip-Generationen in kurzer Zeit

Innerhalb der kommenden zwei Jahre plant Meta die Entwicklung und Einführung von vier neuen MTIA-Generationen. Diese sollen sowohl klassische Ranking- und Empfehlungssysteme als auch generative KI-Anwendungen unterstützen.

Die Zusammenarbeit mit Broadcom umfasst neben dem Chipdesign auch fortschrittliche Packaging-Technologien und Netzwerkinfrastruktur. Ziel ist es, eine leistungsfähige und eng verzahnte Hardwarebasis für Echtzeit-KI-Anwendungen zu schaffen.

Infrastruktur für KI im Gigawatt-Maßstab

Ein zentrales Element der Partnerschaft ist der massive Ausbau der Rechenkapazitäten. Die erste Phase sieht eine Bereitstellung von mehr als einem Gigawatt an Rechenleistung vor, mit einer langfristigen Perspektive auf mehrere Gigawatt.

Broadcom bringt hierfür seine XPU-Plattform ein, die speziell für die Entwicklung kundenspezifischer KI-Beschleuniger ausgelegt ist. Ergänzt wird dies durch leistungsstarke Ethernet-Technologien, die eine schnelle Vernetzung großer Rechencluster ermöglichen.

Strategische Neuausrichtung bei Broadcom

Im Zuge der erweiterten Kooperation wird Broadcom-CEO Hock Tan seine Rolle im Meta-Verwaltungsrat aufgeben und künftig als Berater tätig sein. Damit soll er seine Expertise gezielt in die Weiterentwicklung der KI-Hardwarestrategie einbringen.

Die vertiefte Partnerschaft unterstreicht Metas langfristige Ambitionen im Bereich künstlicher Intelligenz. Mit eigener Chipentwicklung und massiver Infrastrukturinvestition positioniert sich das Unternehmen zunehmend unabhängig von externen Halbleiterlösungen.

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