Meta vertieft Berichten nach sein Engagement im Bereich intelligenter Brillen: Das US-Technologieunternehmen hat einen Anteil von knapp 3 Prozent an EssilorLuxottica erworben – ein Investment im Wert von rund 3 Milliarden Euro (3,5 Milliarden US-Dollar). Der Deal markiert einen strategischen Schritt von Meta, um sich stärker im Hardware-Segment zu positionieren und sich unabhängiger von Smartphone-Plattformen anderer Anbieter zu machen.
Smart-Brillen als strategischer Schlüssel
Wie Bloomberg berichtet, wurde die Beteiligung wurde Rande von Metas jährlicher Entwicklerkonferenz für virtuelle und erweiterte Realität angekündigt, bei der gleichzeitig die zweite Generation der gemeinsam mit Ray-Ban entwickelten Smart-Brillen vorgestellt wurde. Die neuen „Ray-Ban Meta“-Brillen setzen auf integrierte Kameras und KI-Assistenten. Erst vor wenigen Wochen brachte Meta zudem Oakley-Brillen mit ähnlicher Technologie auf den Markt.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Langfristige Partnerschaft mit EssilorLuxottica
Meta arbeitet bereits seit 2021 mit dem Brillenhersteller zusammen. CEO Francesco Milleri hatte damals erklärt, Meta sei grundsätzlich an einer Beteiligung interessiert – nun wurde diese offiziell vollzogen. Neben dem Zugang zu Produktions-Know-how erhält Meta durch den Deal auch Einblick in globale Vertriebsnetzwerke, was entscheidend sein dürfte, um smarte Brillen künftig in den Massenmarkt zu bringen.
Technologischer Schulterschluss
Für EssilorLuxottica, das neben Brillen auch Eigentümer der Streetwear-Kultmarke Supreme ist, bedeutet die Partnerschaft eine stärkere Verankerung in der Tech-Branche – mit entsprechenden Potenzialen, sollte Metas Vision aufgehen. Mark Zuckerberg sieht Smart-Brillen als zentrales Element seiner KI-Strategie: Statt Inhalte über fremde Hardware auszuliefern, will Meta künftig eigene Geräte und Ökosysteme etablieren. Ein mittelfristiger Ausbau der Beteiligung auf bis zu 5 Prozent wird laut mit der Sache vertrauten Personen bereits geprüft.



