Ein starkes Cloud- und KI-Geschäft hat Microsoft im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 deutlich vorangebracht. Der Technologiekonzern profitiert von wachsender Nachfrage nach digitalen Infrastruktur- und KI-Lösungen und übertrifft bei zentralen Kennzahlen die Erwartungen.
Umsatz und Gewinn legen klar zu
Microsoft erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 82,9 Milliarden US-Dollar und steigerte diesen damit um 18 Prozent. Das operative Ergebnis wuchs um 20 Prozent auf 38,4 Milliarden US-Dollar. Noch stärker entwickelte sich der Nettogewinn, der um 23 Prozent auf 31,8 Milliarden US-Dollar anstieg. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich ebenfalls deutlich auf 4,27 US-Dollar.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Cloud-Sparte bleibt zentraler Wachstumstreiber
Das Cloud-Geschäft entwickelte sich erneut besonders dynamisch. Die Einnahmen aus Microsoft Cloud stiegen um 29 Prozent auf 54,5 Milliarden US-Dollar. Vor allem die Plattform Azure trug mit einem Wachstum von 40 Prozent maßgeblich dazu bei. Insgesamt zeigt sich, dass Unternehmen verstärkt auf Cloud-Infrastrukturen und KI-basierte Anwendungen setzen.
Breite Entwicklung über mehrere Geschäftsbereiche
Auch die Sparte Productivity and Business Processes legte mit einem Umsatzplus von 17 Prozent auf 35 Milliarden US-Dollar deutlich zu. Wachstumstreiber waren unter anderem Microsoft 365 sowie Dynamics 365. LinkedIn konnte ebenfalls zulegen. Im Segment More Personal Computing zeigte sich hingegen eine leicht rückläufige Entwicklung, insbesondere bei Geräten und Gaming-Inhalten.
KI als strategischer Wachstumsmotor
Microsoft baut seine Position im KI-Markt weiter aus. Das KI-Geschäft erreichte eine jährliche Umsatzrate von über 37 Milliarden US-Dollar und wuchs damit mehr als doppelt so schnell wie im Vorjahr. Investitionen in Partnerschaften und Technologien zahlen sich zunehmend aus und treiben die Nachfrage nach integrierten Lösungen.


