OBI treibt den Ausbau seines Filialnetzes in Deutschland voran und hat im Bieterverfahren um Standorte von Hellweg sowie BayWa Bau & Garten den Zuschlag für mindestens fünf Baumärkte erhalten. Die Übernahmen stehen noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Darüber hinaus ist OBI für sieben weitere Standorte als bevorzugter Investor nominiert. Insgesamt könnte das Unternehmen bis zu zwölf ehemalige Märkte in sein Filialnetz integrieren.
Fünf Standorte bereits für Übernahme vorgesehen
Nach einem verbindlichen Angebot erhielt OBI laut Unternehmensangaben den Zuschlag für die Hellweg-Standorte Berlin-Tiergarten, Berlin-Yorckstraße und Münster-Gievenbeck sowie für die BayWa Bau & Garten-Märkte in Nördlingen und Wolfratshausen. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung sollen die Standorte zum 1. Dezember 2026 mit rund 250 Beschäftigten übernommen werden. Nach geplanten Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen ist die Wiedereröffnung der Märkte für März 2027 vorgesehen.
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Weitere sieben Märkte könnten folgen
Neben den bereits zugesprochenen Standorten laufen die Verhandlungen über sieben weitere Baumärkte. Für diese wurde OBI im laufenden Bieterverfahren als präferierter Investor ausgewählt. Sollten auch diese Gespräche erfolgreich abgeschlossen werden, könnte das Unternehmen insgesamt bis zu zwölf ehemalige Hellweg- und BayWa Bau & Garten-Märkte übernehmen und sein deutsches Filialnetz deutlich erweitern.
Deutschland bleibt strategischer Kernmarkt
Mit der geplanten Expansion verfolgt OBI seine Wachstumsstrategie im Heimatmarkt konsequent weiter. Das Unternehmen betreibt bereits mehr als 660 stationäre Märkte in Europa und würde seine Präsenz in Deutschland durch die Übernahmen auf mindestens 363 Standorte ausbauen. Nach Unternehmensangaben standen bei der Auswahl insbesondere die wirtschaftliche Tragfähigkeit sowie die strategische Lage der Märkte im Vordergrund, um bestehende Präsenzlücken zu schließen und die Erreichbarkeit für Kundinnen und Kunden zu verbessern.
Ausbau soll Marktposition und Beschäftigung stärken
Neben der Erweiterung des Filialnetzes sieht OBI in der Übernahme auch die Chance, qualifizierte Arbeitsplätze in der Baumarktbranche langfristig zu sichern. Gleichzeitig ergänzt das Vorhaben die Expansion über Franchisepartner und stärkt die stationäre Präsenz des Unternehmens in wichtigen Regionen. Ob sämtliche geplanten Übernahmen umgesetzt werden können, hängt von den laufenden Verhandlungen sowie den erforderlichen behördlichen Genehmigungen ab.





