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Online-Banking boomt – Filialen verlieren weiter an Bedeutung

Tastatur Maus und Bankkarte als Symbolik fuer Online Banking
Foto: Cottonbro Studio / Pexels

Key takeaways

Online-Banking erreicht mit 86 Prozent Nutzung einen neuen Höchstwert. Besonders bei älteren Menschen steigt die Akzeptanz rasant. Filialen verlieren an Relevanz, während digitale Services, Online-Broker und sogar KI-basierte Finanzberatung zunehmend gefragt sind. Banken geraten dadurch unter Druck, ihre digitalen Angebote auszubauen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Immer mehr Bankkunden in Deutschland wickeln ihre Finanzgeschäfte digital ab. Aktuell nutzen laut Bitkom-Umfrage 86 Prozent der Bevölkerung Online-Banking – ein neuer Höchstwert. Besonders bemerkenswert: Auch in höheren Altersgruppen steigt die Nutzung deutlich. So greifen bereits 83 Prozent der 65- bis 74-Jährigen zum Online-Banking, bei den über 75-Jährigen sind es inzwischen 43 Prozent. Noch vor zwei Jahren lag dieser Wert nur bei 22 Prozent.

Bankfilialen verlieren weiter an Bedeutung

Mit der zunehmenden Nutzung digitaler Bankdienstleistungen nimmt der Besuch von Filialen stetig ab. Bereits 44 Prozent der Online-Banking-Nutzer verzichten vollständig auf einen Filialbesuch, nur 14 Prozent bevorzugen weiterhin überwiegend die Filiale. Gleichzeitig wünschen sich viele Kunden bessere digitale Services – im Durchschnitt erhalten Banken für ihre Digitalangebote nur die Schulnote 3,1.

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Bankwahl wird zunehmend von digitalen Kriterien bestimmt

Die Auswahlkriterien für eine Bank haben sich verändert. Während Bankgebühren (96 %) und Einlagensicherung (95 %) weiterhin die wichtigsten Faktoren bleiben, sind digitale Aspekte wie eine benutzerfreundliche Banking-App für 78 Prozent entscheidend. Besonders bei den 16- bis 29-Jährigen (85 %) ist die App-Nutzung ein zentrales Kriterium. Das Filialnetz verliert dagegen an Relevanz: Nur noch jeder Zweite misst ihm größere Bedeutung bei.

Wachsende Offenheit für KI in Finanzfragen

Auch künstliche Intelligenz findet zunehmende Akzeptanz im Finanzbereich. 28 Prozent der Deutschen würden heute eine KI zur Finanzplanung einsetzen, 30 Prozent trauen ihr bessere Produktempfehlungen zu als einem Menschen. Das Vertrauen in KI ist damit deutlich gestiegen und zeigt Potenzial für personalisierte Services und Automatisierung.

Online-Broker gewinnen an Popularität

Neben dem klassischen Online-Banking verzeichnet auch die digitale Geldanlage ein starkes Wachstum. 39 Prozent der Deutschen investieren bereits online. Online-Broker werden zunehmend populär – vor allem bei den 30- bis 49-Jährigen, von denen 21 Prozent solche Dienste nutzen. Ausschlaggebend sind dabei Zinsen auf nicht investiertes Guthaben, Benutzerfreundlichkeit und niedrige Gebühren.

Digitale Geldanlage senkt Schwellen und steigert Interesse

Ein Drittel der Online-Investoren wäre ohne digitale Möglichkeiten gar nicht aktiv geworden. Fast die Hälfte hat sich durch diese Angebote intensiver mit Finanzfragen beschäftigt. Und 63 Prozent sehen in Online-Anlagemöglichkeiten eine attraktive Alternative zur klassischen Altersvorsorge. Auch wenn fast die Hälfte der Befragten höhere Risiken eingeht, überwiegt für viele der Spaß am digitalen Investieren – besonders bei Jüngeren.

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