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OpenAI startet Deployment Company für KI-Einführung in Unternehmen

OpenAI Headquarter in San Francisco
Foto: Depositphotos

Key takeaways

Mit der neuen OpenAI Deployment Company will OpenAI Unternehmen bei der praktischen Einführung künstlicher Intelligenz unterstützen. Eine milliardenschwere Finanzierung sowie die Übernahme des Beratungsunternehmens Tomoro sollen den Ausbau produktiver KI-Anwendungen weltweit beschleunigen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Das KI-Unternehmen OpenAI erweitert sein Geschäft um eine neue Einheit für die praktische Einführung künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Mit der Gründung der OpenAI Deployment Company will der ChatGPT-Entwickler Organisationen dabei unterstützen, KI-Systeme schneller in operative Prozesse zu integrieren und produktiv einzusetzen.

Parallel dazu übernimmt OpenAI das KI-Beratungs- und Engineering-Unternehmen Tomoro. Durch die Akquisition erhält die neue Gesellschaft von Beginn an rund 150 spezialisierte Ingenieure und Deployment-Experten mit Erfahrung in komplexen Unternehmensprojekten.

Fokus auf operative KI-Integration

Im Mittelpunkt der neuen Gesellschaft stehen sogenannte Forward Deployed Engineers (FDEs). Diese Spezialisten arbeiten direkt in Unternehmen und sollen dort identifizieren, in welchen Bereichen KI den größten wirtschaftlichen Nutzen erzeugen kann.

Die Teams sollen Geschäftsprozesse, organisatorische Abläufe und technische Infrastrukturen gezielt auf den Einsatz moderner KI-Systeme ausrichten. Ziel ist es laut OpenAI, Unternehmen nicht nur bei Pilotprojekten zu unterstützen, sondern dauerhaft produktive KI-Anwendungen in den täglichen Betrieb zu integrieren.

Dabei sollen die FDEs eng mit Management, Fachabteilungen und operativen Teams zusammenarbeiten. OpenAI sieht die eigentliche Herausforderung der nächsten KI-Phase weniger im Modelltraining selbst als vielmehr in der erfolgreichen praktischen Einführung der Technologie.

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Milliardenfinanzierung und starke Partner

Die OpenAI Deployment Company startet mit einer Finanzierung von mehr als vier Milliarden US-Dollar. Unterstützt wird das Vorhaben von insgesamt 19 Investmentfirmen, Beratungsunternehmen und Systemintegratoren.

Zu den wichtigsten Partnern zählen unter anderem TPG, Advent, Bain Capital, Brookfield sowie Goldman Sachs und SoftBank. Auch Beratungsunternehmen wie Bain & Company, Capgemini und McKinsey beteiligen sich an der Initiative.

OpenAI bleibt Mehrheitseigentümer der neuen Gesellschaft und will damit sicherstellen, dass Kunden eine einheitliche Plattform und direkte Verbindung zur eigenen KI-Forschung erhalten.

Tomoro bringt Enterprise-Erfahrung ein

Mit der Übernahme von Tomoro erweitert OpenAI seine operative Kompetenz im Enterprise-Geschäft deutlich. Das Unternehmen hat bereits KI-Systeme für Kunden wie Tesco, Virgin Atlantic und Supercell implementiert.

Laut OpenAI verfügt Tomoro insbesondere über Erfahrung bei der Integration von KI in kritische Unternehmensprozesse, bei Governance-Themen sowie beim Aufbau zuverlässiger Echtzeit-Systeme.

Die Integration der Tomoro-Teams soll helfen, KI-Projekte schneller von ersten Pilotphasen in produktive Anwendungen zu überführen. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen.

OpenAI setzt auf langfristige KI-Transformation

Mit der neuen Gesellschaft reagiert OpenAI auf die stark wachsende Nachfrage nach konkreten KI-Anwendungen im Unternehmensumfeld. Nach Angaben des Unternehmens nutzen inzwischen mehr als eine Million Firmen OpenAI-Produkte und APIs.

Künftig soll die OpenAI Deployment Company Unternehmen dabei helfen, komplette Arbeitsabläufe rund um KI neu zu gestalten. Im Fokus stehen Systeme, die eigenständig analysieren, handeln und messbare Geschäftsergebnisse liefern können.

Durch die enge Verbindung zwischen Forschung, Produktentwicklung und operativer Einführung will OpenAI Unternehmen frühzeitig auf kommende KI-Fähigkeiten vorbereiten und langfristige Wettbewerbsvorteile ermöglichen.

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