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Agrarerzeugerpreise weiter deutlich unter Vorjahresniveau

Kartoffeln in einem Korb
Foto: Pexels

Key takeaways

Sinkende Preise für Kartoffeln, Milch und Obst drücken die deutschen Agrarerzeugerpreise weiter deutlich unter das Vorjahresniveau. Gleichzeitig verteuern sich Gemüse, Eier sowie einzelne tierische Produkte, während Handelsgewächse erstmals seit 2024 wieder Preissteigerungen verzeichnen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte in Deutschland sind im März 2026 erneut deutlich unter dem Niveau des Vorjahres geblieben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) lagen die Preise im Durchschnitt um 8,8 Prozent niedriger als im März 2025. Gegenüber dem Vormonat Februar 2026 stiegen die Preise allerdings wieder um 2,1 Prozent.

Besonders stark wirkten sich erneut die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln und Milch aus. Gleichzeitig verteuerten sich einzelne Gemüsearten, Eier sowie bestimmte tierische Produkte deutlich.

Kartoffeln und Obstpreise brechen weiter ein

Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse lagen im März 2026 insgesamt um 8,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die weiterhin stark fallenden Kartoffelpreise. Speisekartoffeln kosteten im Durchschnitt 55,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch gegenüber Februar 2026 gingen die Preise nochmals leicht zurück.

Deutlich günstiger wurden zudem Obstprodukte. Die Obstpreise lagen im März um 31,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Besonders stark betroffen waren Tafeläpfel mit einem Preisrückgang von 33 Prozent.

Bei Getreide setzte sich ebenfalls die Abwärtsbewegung fort. Die Preise lagen 14,2 Prozent niedriger als im März 2025. Auch Futterpflanzen verbilligten sich um 6,2 Prozent.

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Gemüse und Handelsgewächse verteuern sich

Anders entwickelte sich der Gemüsemarkt. Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 19,3 Prozent. Besonders kräftige Preiszuwächse gab es bei Gurken mit plus 31,9 Prozent sowie bei Salat und Tomaten.

Auch Wein verteuerte sich leicht um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Erstmals seit September 2024 verzeichneten zudem Handelsgewächse wieder einen Preisanstieg. Insgesamt lagen die Preise in diesem Bereich um 0,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Raps verteuerte sich dabei um 2,5 Prozent.

Milchpreise belasten tierische Erzeugnisse

Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse gingen im März 2026 um 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Hauptgrund war der starke Preisrückgang bei Milch. Milch kostete im Durchschnitt 27 Prozent weniger als im März 2025.

Auch gegenüber Februar 2026 sanken die Milchpreise nochmals leicht.

Bei anderen tierischen Produkten zeigte sich dagegen eine stabilere Entwicklung. Eier verteuerten sich binnen Jahresfrist um 13,8 Prozent.

Rinder und Geflügel werden teurer

Die Preise für Tiere insgesamt lagen im März 2026 um 3,6 Prozent höher als im Vorjahr. Besonders deutlich verteuerten sich Rinder mit einem Plus von 13,3 Prozent.

Auch Geflügelpreise stiegen um 3,9 Prozent. Vor allem Enten und Puten wurden teurer, während die Preise für Hähnchen nur leicht anzogen.

Bei Schlachtschweinen setzte sich dagegen der Preisrückgang fort. Hier lagen die Erzeugerpreise 3,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

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