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OpenAI und Google Cloud kooperieren bei KI-Agenten für Unternehmen

OpenAI Headquarter in San Francisco
Foto: Depositphotos

Key takeaways

➟ OpenAI und Google Cloud kooperieren bei der Bereitstellung leistungsfähiger KI-Modelle und Codex. Unternehmen erhalten Zugang über Model Garden und können bestehende Cloud-Budgets für den Einsatz nutzen.

Lesezeit ca. 3 Minuten

OpenAI und Google Cloud haben eine Partnerschaft zur Bereitstellung leistungsfähiger KI-Modelle und automatisierter Entwicklungswerkzeuge angekündigt. Unternehmen sollen künftig direkt über Google Clouds Model Garden auf OpenAI-Modelle und die agentenbasierten Funktionen von Codex zugreifen können. Die Integration verbindet die KI-Technologie von OpenAI mit der Cloud-Infrastruktur sowie den Sicherheits- und Datenverwaltungsfunktionen von Google. Ziel ist es, Unternehmen mehr Auswahl beim Einsatz künstlicher Intelligenz zu bieten und komplexe Arbeitsabläufe zu automatisieren.

OpenAI-Modelle werden Teil von Google Cloud

Mit der Kooperation erweitert Google Cloud sein Angebot an KI-Modellen für Unternehmenskunden. Entwickler und IT-Abteilungen können OpenAI-Technologien künftig innerhalb ihrer bestehenden Google-Cloud-Umgebung einsetzen, ohne dafür auf eine separate Infrastruktur wechseln zu müssen.

Die Bereitstellung erfolgt über Model Garden, die zentrale Plattform zur Auswahl und Nutzung unterschiedlicher KI-Modelle. Unternehmen sollen damit Anwendungen entwickeln, bestehende Software modernisieren und automatisierte Prozesse in größerem Umfang betreiben können.

Ein Schwerpunkt liegt auf sogenannten agentenbasierten Arbeitsabläufen. Dabei übernehmen KI-Systeme nicht nur einzelne Anfragen, sondern bearbeiten mehrstufige Aufgaben innerhalb definierter Prozesse.

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Codex soll Softwareentwicklung automatisieren

Neben den KI-Modellen wird auch Codex in das Google-Cloud-Angebot eingebunden. Die OpenAI-Technologie unterstützt Entwickler bei der Erstellung, Überarbeitung und Bearbeitung von Software.

Durch die Integration sollen Unternehmen KI-Agenten stärker in ihre Entwicklungsprozesse einbinden können. Dazu gehören die Modernisierung bestehender Anwendungen und die Automatisierung wiederkehrender Programmieraufgaben.

OpenAI und Google Cloud wollen damit insbesondere Organisationen ansprechen, die bereits umfangreiche Entwicklungs- und Dateninfrastrukturen auf Google Cloud betreiben. Für diese Kunden soll der Zugang zu zusätzlichen KI-Modellen einfacher werden.

Datenschutz und Zugriffskontrolle im Mittelpunkt

Für Unternehmen aus regulierten Branchen sind Sicherheitsanforderungen und der Umgang mit vertraulichen Informationen entscheidende Voraussetzungen beim KI-Einsatz. Die Partnerschaft soll deshalb OpenAI-Modelle mit den bestehenden Kontrollmechanismen von Google Cloud kombinieren.

Dazu gehören zentrale Funktionen zur Datenverwaltung und zur Steuerung von Zugriffsberechtigungen. Unternehmen sollen festlegen können, welche Nutzer und Anwendungen auf bestimmte Daten und KI-Dienste zugreifen dürfen.

Die technische Infrastruktur von Google Cloud soll zudem den Betrieb rechenintensiver KI-Anwendungen unterstützen. Damit richtet sich das Angebot auch an größere Organisationen mit hohen Anforderungen an Skalierbarkeit und Verwaltung.

Abrechnung über Google Cloud Marketplace

Der kommerzielle Zugang zu den OpenAI-Modellen soll über den Google Cloud Marketplace erfolgen. Unternehmen können die Modelle innerhalb von Model Garden auswählen und über ihre bestehenden Google-Cloud-Beziehungen beziehen.

Besonders relevant ist die Möglichkeit, bereits vereinbarte Ausgabenverpflichtungen gegenüber Google Cloud für den Erwerb der OpenAI-Angebote einzusetzen. Dadurch können Unternehmenskunden vorhandene Cloud-Budgets für zusätzliche KI-Technologien nutzen.

Die Kooperation soll außerdem die Auswahl geeigneter Modelle für unterschiedliche Aufgaben erleichtern. Google Cloud verfolgt damit einen Ansatz, bei dem Kunden zwischen verschiedenen KI-Anbietern wählen können.

Integration in Google Antigravity und Gemini Agent geplant

Über Model Garden hinaus sollen OpenAI-Modelle künftig auch in Google Antigravity und Gemini Agent verfügbar werden. Damit erweitert Google die Modellauswahl innerhalb seiner agentenbasierten Entwicklungs- und Automatisierungswerkzeuge.

Unternehmen sollen je nach Anwendungsfall unterschiedliche KI-Modelle einsetzen können. Die Partner versprechen sich davon mehr Flexibilität bei Qualität, Leistungsfähigkeit und Kosten.

Konkrete Einführungstermine für diese zusätzlichen Integrationen wurden noch nicht genannt. Auch Angaben zu Preisen oder einzelnen verfügbaren Modellversionen enthält die Ankündigung nicht.

Kooperation erweitert Wettbewerb im Cloud-KI-Markt

Die Zusammenarbeit zeigt, dass große Cloud-Anbieter zunehmend auf die Bereitstellung verschiedener KI-Technologien setzen. Statt Kunden ausschließlich an eigene Modelle zu binden, erweitern sie ihre Plattformen um Angebote anderer Entwickler.

Für OpenAI eröffnet die Partnerschaft einen zusätzlichen Vertriebsweg zu Unternehmen, die ihre IT-Infrastruktur bereits bei Google Cloud betreiben. Google wiederum kann sein Modellangebot verbreitern und zusätzliche KI-Anwendungen innerhalb seiner Plattform unterstützen.

Beide Unternehmen sehen insbesondere in der Entwicklung autonom arbeitender KI-Agenten weiteres Wachstumspotenzial. Die angekündigte Integration soll den Weg von ersten Modelltests bis zum produktiven Einsatz in größeren Unternehmen vereinfachen.

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