Oracle und Google Cloud bauen ihre Zusammenarbeit aus und machen die neuesten Gemini-Modelle über die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) Generative AI verfügbar. Damit erhalten Oracle-Kunden erstmals Zugang zu Googles leistungsstärksten KI-Modellen, beginnend mit Gemini 2.5. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von multimodaler Analyse über Softwareentwicklung bis hin zu Automatisierung von Workflows und Wissensmanagement.
Breiter Zugriff auf die Gemini-Palette
Oracle plant, das gesamte Spektrum der Gemini-Modelle über Integrationen mit Googles Vertex AI anzubieten. Dazu zählen Modelle für Bild-, Video-, Sprach- und Musikgenerierung sowie spezialisierte Lösungen für Branchen, etwa das Gesundheitswesen mit MedLM. Langfristig sollen die Modelle auch direkt in Oracle Fusion Cloud Applications eingebunden werden, wodurch Kunden im Finanz-, HR-, Supply-Chain- und Marketingbereich ihre Prozesse erweitern können. Die Abrechnung erfolgt über bestehende Oracle Universal Credits.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Stimmen der Partner
„Führende Unternehmen nutzen Gemini bereits für eine Vielzahl an KI-Anwendungen“, sagte Google-Cloud-CEO Thomas Kurian. „Mit der Anbindung an Oracle können unsere Kunden die Modelle direkt in ihre Umgebungen integrieren.“ Clay Magouyrk, Präsident von Oracle Cloud Infrastructure, betonte in der Pressemitteilung: „Die Verfügbarkeit von Gemini auf OCI unterstreicht unseren Anspruch, sichere und leistungsfähige KI-Services für Unternehmen bereitzustellen.“
Fokus auf Sicherheit und Skalierbarkeit
Ein Vorteil der Gemini-Modelle liegt in der Einbindung aktueller Google-Suchdaten, der großen Kontextfenster sowie strenger Datenschutz- und Verschlüsselungsrichtlinien. Oracle setzt zusätzlich auf Skalierbarkeit und Kostenkontrolle: Tausende Entwickler nutzen bereits die GPU-basierten Infrastrukturen von OCI, um anspruchsvolle KI-Workloads von Sprachmodellen bis hin zu Empfehlungssystemen effizient auszuführen.



