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OTTO startet KI-Offensive: Neuer Assistent auf Google Gemini-Basis

Shopping Assistent in der OTTO App
Foto: OTTO

Key takeaways

OTTO erweitert seine App und den Kundenservice um zwei neue KI-Assistenten: eine sprachbasierte Produktsuche auf Google-AI-Basis und eine eigenentwickelte Lösung für automatisierte Serviceanfragen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

OTTO treibt die Integration von Künstlicher Intelligenz auch für Endkunden weiter voran und führt zwei neue Assistenzsysteme ein, die Produktsuche und Kundenservice deutlich vereinfachen sollen. In der OTTO-App unterstützt ein sprach- und textbasierter KI-Assistent auf Basis von Google Gemini Nutzer dabei, Produktwünsche frei zu formulieren und in Echtzeit passende Empfehlungen zu erhalten. Gleichzeitig beantwortet eine eigenentwickelte Service-KI typische Anfragen rund um Bestellungen, Rechnungen oder Retouren – ohne Wartezeiten.

KI-gestützte Produktsuche in der App

Der neue Shopping-Assistent versteht natürliche Spracheingaben, erkennt Dialekte und kann Bedürfnisse kontextuell einordnen. Auf Basis von Produktdaten und künftig auch Bewertungen aus mehr als 18 Millionen Artikeln liefert er personalisierte Vorschläge, stellt Rückfragen und führt Nutzer wie in einem Beratungsgespräch Schritt für Schritt zum passenden Produkt. Fehlkäufe sollen so seltener werden, Retouren sinken und Entscheidungen sicherer ausfallen.

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Zusammenarbeit mit Google

Die Betaversion wird laut OTTO schrittweise für immer mehr Nutzer freigeschaltet und kontinuierlich weiterentwickelt. Durch die Verbindung von Googles KI-Technologie mit OTTOs umfassenden Produktdaten entstehen binnen Sekunden individuell zugeschnittene Empfehlungen.

Erst vor wenigen Tagen hatte der Multichannel-Händler Breuninger ein neues Virtual Try-on Feature in Zusammenarbeit mit Google Cloud lanciert.

KI für den Kundenservice

Parallel führt OTTO eine eigene Service-KI ein, die rund um die Uhr Standardanfragen automatisiert löst. Komplexere Fälle werden intelligent an Mitarbeitende weitergeleitet, unterstützt durch angebundene interne Systeme, moderne Sprachmodelle und eine strukturierte Wissensbasis.

Blick auf die Zukunft des digitalen Handels

Beide Lösungen sind Teil eines größeren KI-Ökosystems, das OTTO langfristig zu einer zentralisierten, multimodalen Assistenzlandschaft ausbauen will. Perspektivisch sollen KI-Agenten Bedürfnisse autonom erkennen, Produkte vergleichen und Kaufentscheidungen vorbereiten. Erste Tests einer KI-gestützten Beratung hatte OTTO bereits 2023 gestartet – nun folgt der nächste große Schritt Richtung smartem Handel.

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