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Otto Group setzt auf KI von NVIDIA für smarte Roboterlogistik

Hermes Logistikroboter mit KI von NVIDIA
Foto: Otto Group

Key takeaways

Die Otto Group kooperiert mit NVIDIA, um die Logistik durch einen KI-gestützten „Robotic Coordination Layer“ zu modernisieren. Die Lösung ermöglicht eine zentrale Steuerung und Simulation von Roboterflotten in Echtzeit. Als Pilotprojekt dient das Hermes-Logistikzentrum in Löhne.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Otto Group investiert in die intelligente Automatisierung ihrer Logistikprozesse und startet dafür eine strategische Zusammenarbeit mit NVIDIA. Im Zentrum steht laut Pressemitteilung die Entwicklung eines „Robotic Coordination Layer“, einer KI-basierten Steuerungsebene für autonome Roboterflotten. Diese Plattform nutzt NVIDIA Omniverse und Isaac Sim, um Roboter in virtuellen Umgebungen zu trainieren und anschließend in realen Lagerzentren effizient zu koordinieren.

Das Projekt soll einen Meilenstein in der Digitalisierung der Intralogistik werden. Die Otto Group will die Lösung standortübergreifend in ihrem Logistiknetzwerk einsetzen, das über 120 Einrichtungen umfasst. Als Pilot dient das Logistikzentrum von Hermes Fulfilment in Löhne, für das bereits ein digitaler Zwilling erstellt wurde. Die IT-Tochter Otto Group One.O übernimmt die Entwicklung der Kernarchitektur und Schnittstellen des Systems.

Digitalisierung trifft Robotik

Die technologische Grundlage liefert eine Kombination aus NVIDIA Omniverse, Isaac Sim und leistungsstarken RTX Pro 6000 GPUs auf Google Cloud-Plattform. Gemeinsam ermöglichen sie eine Echtzeit-Simulation und -Steuerung der Roboterbewegungen im Lager. Digitale Zwillinge der Lagerstandorte visualisieren sämtliche Abläufe, wodurch neue Roboterflotten schneller eingebunden und Betriebsszenarien sicher getestet werden können.

Für die Datenerfassung kommen fortschrittliche Sensorik und mobile Roboter wie „Spot“ von Boston Dynamics zum Einsatz. Die gesammelten Informationen ermöglichen die virtuelle Neugestaltung von Lagerprozessen sowie die Simulation von Peak-Szenarien zur Ermittlung des optimalen Ressourceneinsatzes.

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Ein neues Betriebssystem für die Logistik

Neben der Steuerung der Roboter koordiniert der Layer auch das Flotten- und Warehouse-Management. Alle eingesetzten Systeme – von automatisierten Förderanlagen über Robotik bis zu Sensoriklösungen – werden in einem gemeinsamen digitalen Kontrollzentrum zusammengeführt. Das System erlaubt zudem eine rollenbasierte Steuerung durch verschiedene Nutzende, was kollaborative Arbeitsprozesse unterstützt.

Ziel der Otto Group ist es, ein flexibles, intelligentes und fernsteuerbares Logistikzentrum zu schaffen, das auf Veränderungen dynamisch reagieren kann. Die Investitionssumme im zweistelligen Millionenbereich unterstreicht die strategische Bedeutung dieses Projekts.

Mit der Partnerschaft mit NVIDIA und dem Dienstleister Reply will die Otto Group ihre Logistik nicht nur effizienter, sondern auch zukunftssicher machen. Als europäischer Vorreiter im Handel setzt das Unternehmen damit ein starkes Zeichen für technologiegetriebene Innovationen in der Lieferkette.

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