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Prime Air: Amazon bereitet Lieferung per Drohne in Großbritannien vor

Amazon Drohne MK30 in Grossbritannien
Foto: Amazon UK

Key takeaways

Amazon testet seine neue MK30-Drohne erstmals im britischen Darlington. Der autonome Flugdienst Prime Air soll noch dieses Jahr leichte Pakete in unter zwei Stunden liefern – zunächst nur für ausgewählte Prime-Kunden.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Amazon bringt seine Drohnenlieferung „Prime Air“ erstmals nach Großbritannien: Im nordenglischen Darlington haben kürzlich Testflüge mit der neuesten Drohnengeneration MK30 begonnen. Zwar sind Lieferungen an Endkunden noch nicht angelaufen, doch die Vorbereitungen für den Start des Dienstes im Laufe des Jahres 2026 laufen auf Hochtouren. Die Genehmigung bei der zuständigen Luftfahrtbehörde CAA hatte Amazon vor rund einem Jahr beantragt.

Prime Air soll Lieferzeiten deutlich verkürzen

Das Konzept von Prime Air sieht vor, leichte Pakete mit einem Gewicht von bis zu fünf Pfund (rund 2,3 Kilogramm) in unter zwei Stunden auszuliefern. Kunden im Einzugsgebiet, die über eine Prime-Mitgliedschaft verfügen, sollen dann aus einem umfangreichen Sortiment wählen können, darunter Alltagsprodukte, Beautyartikel und Bürobedarf.

Für den britischen Markteintritt hat Amazon laut einem Blogbeitrag nach der Genehmigung eine enge Kooperationen mit der örtlichen Verwaltung und der Luftfahrtbehörde CAA aufgebaut. David Carbon, Vizepräsident von Prime Air, erklärt: „Die Aufnahme der Flüge in Darlington ist ein bedeutender Meilenstein für die Einführung unseres Lieferdienstes in Großbritannien. Sicherheit hat für uns höchste Priorität.“

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MK30: Autonom, leise und lernfähig

Die neue Drohne MK30 ist mit einer fortschrittlichen Hindernisvermeidung ausgestattet, die nicht nur statische Objekte wie Bäume oder Gebäude erkennt, sondern auch dynamische Gefahren wie Tiere oder andere Flugobjekte. Möglich wird das durch ein Zusammenspiel aus Kameras, maschinellem Lernen und einem Sicherheitsmonitoring, das im Notfall automatisch den Rückflug zur Basis einleitet.

Zudem hat Amazon bei der Entwicklung besonderen Wert auf Lärmemissionen gelegt: Die MK30 ist laut Herstellerangaben nicht lauter als ein durchschnittlicher Lieferwagen. Neben der eigentlichen Flugsteuerung kommt ein zweites System zum Einsatz, das permanent die Umgebung und das Verhalten der Drohne überwacht – ein Sicherheitsnetz, das bei Störungen sofort eingreift.

Mit der Erprobung in Darlington unternimmt Amazon einen weiteren Schritt in Richtung emissionsarmer, automatisierter Liefermethoden. Schon heute setzt der Konzern im Vereinigten Königreich auf Elektro-Lkw, E-Cargo-Bikes und Schienenverkehr – die Drohne ergänzt diesen Mix künftig um eine dritte Dimension.

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