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Bitkom-Umfrage: Private KI-Nutzung im Job auf dem Vormarsch

ChatGPT auf einem Laptop
Foto: Matheus Bertelli / Pexels

Key takeaways

Laut Bitkom setzen viele Beschäftigte in Deutschland private KI-Tools wie ChatGPT im Job ein – häufig ohne offizielle Freigabe. Nur jedes vierte Unternehmen stellt eigene KI-Angebote bereit, ein Drittel hat Nutzungsregeln.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Schnell mal eine Antwortmail von ChatGPT schreiben lassen oder ein Bild für LinkedIn generieren – in vielen Betrieben greifen Beschäftigte inzwischen zu privaten KI-Tools, obwohl deren Einsatz offiziell oft nicht geregelt ist. Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage gehen 42 Prozent der befragten Unternehmen davon aus, dass Mitarbeitende generative KI im Arbeitsalltag privat nutzen. Acht Prozent berichten von einer weitverbreiteten Nutzung, 17 Prozent sehen Einzelfälle, weitere 17 Prozent vermuten die Nutzung, ohne sie sicher zu wissen. Lediglich 29 Prozent sind sich sicher, dass im eigenen Betrieb keine Schatten-KI genutzt wird.

Der Digitalverband Bitkom warnt in diesem Zusammenhang vor einem unkontrollierten Wildwuchs und fordert klare Vorgaben. Unternehmen sollten, so Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst, proaktiv Regeln schaffen und gleichzeitig eigene Angebote bereitstellen, um den sicheren und produktiven Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu ermöglichen.

Unternehmen setzen zunehmend auf eigene KI-Lösungen

Rund ein Viertel der Unternehmen (26 Prozent) stellt derzeit unternehmenseigene generative KI-Lösungen zur Verfügung – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Besonders hoch ist der Anteil bei größeren Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden: Dort bieten bereits 43 Prozent entsprechende Tools an. Bei kleineren Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten liegt die Quote bei 23 Prozent. Weitere 17 Prozent planen konkret, solche Anwendungen bereitzustellen, 30 Prozent ziehen es zumindest in Betracht. Neun Prozent haben sich mit dem Thema noch gar nicht beschäftigt, 14 Prozent lehnen es ab.

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Regelungen für KI-Einsatz werden wichtiger

Ein weiteres zentrales Ergebnis der Umfrage: Der Anteil der Unternehmen mit klaren Regeln zur Nutzung von KI ist innerhalb eines Jahres deutlich gestiegen – von 15 auf 23 Prozent. 31 Prozent der Unternehmen planen verbindliche Vorgaben, 24 Prozent haben sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt, während 16 Prozent auch künftig auf formale Regeln verzichten wollen.

Bitkom empfiehlt Arbeitgebern, klare Unternehmensrichtlinien für den KI-Einsatz am Arbeitsplatz zu etablieren. Neben einer Festlegung, welche Tools für welche Aufgaben genutzt werden dürfen, sollten auch Aspekte wie Transparenz, Urheberrecht und Datenschutz berücksichtigt werden. So ließen sich rechtliche Risiken reduzieren und der produktive Umgang mit generativer KI fördern.

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