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Retail-Investments: Einzelhandelsimmobilien bleiben weiter Spitzenreiter

Innenstadt von München
Foto: Pexels, Münchener Innenstadt

Retail-Investments haben im ersten Halbjahr 2024 im Vergleich zu anderen Assetklassen erneut die beste Performance gezeigt. Laut einer Analyse von BNP Paribas Real Estate erreichte das Transaktionsvolumen auf dem Retail-Investmentmarkt zur Jahresmitte 3,6 Milliarden Euro. Dieses Ergebnis liegt 92 % über dem Vorjahreswert, jedoch 6 % unter dem langjährigen Durchschnitt. Diese Zahlen spiegeln das verbesserte Marktsentiment wider, obwohl die durchschnittlichen Volumina der letzten zehn Jahre noch nicht erreicht werden.

Mit einem Marktanteil von 30 % führen Retail-Investments weiterhin das Ranking der wichtigsten Objektarten an. Logistikimmobilien folgen mit 23 % und Büroimmobilien mit 18 %. „Retail-Investments verzeichnen nicht nur die höchste Marktdynamik, sondern auch die meisten Verkäufe. Dies unterstreicht ihre gute Wettbewerbsposition“, so Christoph Scharf, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Head of Retail Services.

In der Umsatzverteilung dominieren Kaufhäuser mit 39 % und Geschäftshäuser mit 37 %. Besonders das Highstreet-Segment sticht hervor. Zu den bedeutendsten Transaktionen zählen der Verkauf des KaDeWe an die Central Group und die Übernahme von sieben Galeria-Objekten durch die RFR. Auch Fachmärkte erzielen mit 23 % bedeutende Marktanteile.

In den A-Städten wurden 2,4 Milliarden Euro umgesetzt, wobei Großtransaktionen wie das KaDeWe in Berlin und die Fünf Höfe in München eine zentrale Rolle spielten. Kleinere Deals trugen nur geringfügig zum Gesamtumsatz bei. Die Netto-Spitzenrenditen blieben stabil und liegen in den A-Städten zwischen 3,45 % und 3,95 %. Fachmarktzentren notieren bei 4,75 %, Lebensmittelmärkte bei 4,90 %, Shoppingcenter bei 5,60 % und Baumärkte bei 5,70 %.

Für das zweite Halbjahr 2024 erwartet Christoph Scharf eine Belebung des Portfoliosegments, insbesondere durch Paketverkäufe in der Lebensmittelsparte. Die Fachmarktsektor-Investments sollen an Marktanteilen gewinnen. Preisanpassungsprozesse haben an Dynamik verloren, und weitere Renditeanstiege sind vorerst nicht zu erwarten. Insgesamt wird ein höherer Retail-Investmentumsatz als 2023 erwartet, der langjährige Durchschnittswert von 11,5 Milliarden Euro bleibt jedoch schwer erreichbar.

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