Rokt hat den Commerce-Infrastruktur-Anbieter Canal übernommen, um das neue Produkt Rokt Catalog zu lancieren. Ziel ist es, das eigene Angebot im Bereich des Distributed Commerce auszubauen und Partnern neue Erlösquellen durch kontextbasierte Drittanbieterprodukte direkt im Checkout-Prozess zu erschließen.
Integration in bestehende Systeme
Die Integration von Canals Technologie in die bestehende Infrastruktur von Rokt – insbesondere in das KI-gestützte System „Rokt Brain“ und das Netzwerk der Rokt-Partner – ermöglicht es Onlinehändlern, ihren Produktkatalog mit kuratierten Angeboten zu erweitern, ohne selbst in Lagerhaltung, Logistik oder Produktion zu investieren. Das Sortiment kann direkt nach dem Kaufabschluss durch Drittangebote ergänzt werden, wodurch der durchschnittliche Warenkorbwert steigt.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Zugang zu über 1.900 DTC-Marken
Dank der Einbindung der Canal-Plattform erhalten Rokt-Partner laut Pressemitteilung Zugriff auf ein Premium-Netzwerk von mehr als 1.900 Direct-to-Consumer-Marken (DTC), darunter Macy’s, SHEIN und Uncommon Goods. Diese können über das neue Katalogsystem in bestehende Customer Journeys integriert werden – kontrolliert, markensicher und in Echtzeit relevant.
Strategischer Zugewinn für Rokt
Für Rokt ist der Zukauf ein weiterer Baustein seiner Wachstumsstrategie im E-Commerce: Nach den Übernahmen von mParticle und Aftersell stellt der Erwerb von Canal eine zusätzliche Vertiefung des eigenen Leistungsportfolios dar. „Mit der Integration von Canal können wir ein neues Maß an Relevanz bieten, das die Einkaufserfahrung für jeden Kunden verbessert“, so Rokt-CEO Bruce Buchanan.
Führungswechsel und Vision
Auch personell bringt die Akquisition Veränderungen mit sich: Die Canal-Gründer Bennett Carroccio, Clay Schubiner und Liam Kinney wechseln in Führungspositionen bei Rokt und treiben die Einführung von Rokt Catalog voran. „Unser Ziel war immer, Marken zu befähigen, überall zu verkaufen“, sagte Carroccio. „Durch den Zusammenschluss mit Rokt können wir diese Mission nun auf globaler Ebene umsetzen.“


