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Schwieriger Möbelmarkt: Umsatzrückgang und Jahr des Neustarts für Wayfair

Shopping for the Home is different slogan von Wayfair
Foto: Wayfair

Der bekannte Online-Möbelhändler Wayfair hat seine finanziellen Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2023 veröffentlicht. Im vierten Quartal verzeichnete das Unternehmen zwar ein leichtes Umsatzwachstum von 0,4% auf 3,1 Milliarden Dollar, angetrieben durch Zuwächse im US-Markt, während die internationalen Einnahmen weiterhin deutlich rückläufig waren. Trotz der leichten Verbesserung im Quartalsvergleich musste Wayfair für das Gesamtjahr vor allem aufgrund schlechter internationaler Performance einen Umsatzrückgang von 1,8% auf 12,0 Milliarden Dollar hinnehmen. Die US-Einnahmen wuchsen im Jahresvergleich um 0,2% auf 10,5 Milliarden Dollar, während die internationalen Einnahmen um 13,3% auf 1,5 Milliarden Dollar sanken.

Das Unternehmen berichtete zudem über einen Nettoverlust von 738 Millionen Dollar für das Jahr 2023. Im Zuge der Kostensenkungsmaßnahmen entließ Wayfair im Januar 1.650 Mitarbeiter, was etwa 13% seiner Gesamtbelegschaft entspricht. Diese Entlassungen sind Teil einer größeren Strategie zur Effizienzsteigerung und sollen jährliche Einsparungen von etwa 280 Millionen Dollar bringen. Wayfair bezeichnete das Jahr 2023 als „Jahr des Neustarts“.

Wayfair-Gründer Niraj Shah betont, dass das Unternehmen derzeit Shein, Temu und TikTok Shop nicht als bedeutende Konkurrenten betrachte, selbst wenn diese auf mehr Angebote im Bereich Wohnen ausweiten. „Was wir wirklich gesehen haben, ist, dass sie am unteren Ende des Marktes konkurrieren, sowohl was die Qualität als auch den Preis betrifft“, so Shah. „Einige von ihnen geben sehr viel für Werbung aus, wir haben jedoch nicht gesehen, dass sie wirklich eine Rolle spielen, wenn wir uns den Marktanteil anschauen.“

Wayfair steht dennoch weiter vor Herausforderungen durch die US-amerikanische und europäische Konkurrenz, anhaltenden logistische Schwierigkeiten und einem in weiten Teilen der Welt schwierigen Konsumklima, das in überproportionalen Maße die Kategorie Home & Living betrifft und als Hauptgrund für den Umsatzrückgang zu nennen ist. Ikea hatte in diesem Kontext vor wenigen Monaten eine große Preissenkungsaktion gestartet, um der Inflation und Konsumflauten entgegen zu wirken.

Wayfair verbreitet unterdessen Zweckoptimismus und sieht sich für 2024 besser gewappnet: „Obwohl es noch früh ist, scheint es, als würden wir mehr erreichen und das schneller und kostengünstiger. Es fühlt sich auch so an, als hätten wir die richtigen Führungskräfte auf der richtigen Ebene, die sich um die richtigen Dinge kümmern“, so die beiden Wayfair-Gründer in einem Shareholder-Letter am Donnerstag.

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