ANZEIGE

ANZEIGE

Insolvenzverfahren: Sportscheck-Gläubiger erhalten mehr als erwartet

Sport Scheck Filiale in Aachen
Foto: Sport Scheck

Key takeaways

Nach der Übernahme durch die italienische Cisalfa Group erhalten Gläubiger des insolventen Sporthändlers Sportscheck überraschend hohe Auszahlungen. Die Quoten liegen mit 65 bzw. 62 Prozent deutlich über den Erwartungen. Gründe sind geringere Gläubigerforderungen und erfolgreiche Vermietungen von Filialstandorten.

Lesezeit ca. 1 Minute

Nach der Übernahme des insolventen Sportartikelhändlers Sportscheck durch die italienische Cisalfa Group erhalten die Gläubiger deutlich höhere Auszahlungen als ursprünglich prognostiziert. Die Quotenauszahlungen bei der Sportscheck GmbH belaufen sich auf 65 Prozent und bei der Sportscheck Stationär GmbH auf 62 Prozent – deutlich mehr als die im Insolvenzplan veranschlagten Werte.

Gründe für die höhere Quote

Wie das Handelsblatt berichtet, erklärte Insolvenzverwalter Axel Bierbach, dass die Quoten bei Sportscheck rund 25 Prozent und bei Sportscheck Stationär rund acht Prozent über den ursprünglichen Erwartungen liegen. Eine reibungslose Übernahme durch Cisalfa habe zu höheren Mittelzuflüssen geführt. Außerdem seien die Forderungen der Gläubiger niedriger ausgefallen als zunächst angenommen.

Ein weiterer entscheidender Punkt war die schnelle Neuvermietung des ehemaligen Sportscheck-Stammhauses in München. Dadurch sei der wirtschaftliche Schaden für Vermieter deutlich geringer ausgefallen als befürchtet.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Weitere Auszahlung geplant

Eine abschließende Auszahlung an die Gläubiger ist für 2026 vorgesehen. Voraussetzung ist, dass bis dahin alle noch offenen Punkte des Insolvenzverfahrens bearbeitet sind.

Hintergrund zur Insolvenz

Sportscheck war in Folge der Pleite seines österreichischen Eigentümers Signa selbst in die Insolvenz geraten. Der Investor Rene Benko hatte das Unternehmen erst 2020 vom Otto-Konzern übernommen. Nach dem Zusammenbruch von Signa Ende 2023 übernahm die italienische Cisalfa Group im Mai 2024 den Münchener Händler.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored