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Geschenke im Wäschekorb: Amazon-Studie zeigt kuriose Verstecke der Deutschen

Mit Geschenkpapier verpackte Weihnachtsgeschenke
Foto: Freepik

Key takeaways

Eine Amazon-Umfrage zeigt: Ein Drittel der Deutschen versteckt Weihnachtsgeschenke so gut, dass sie sie nicht rechtzeitig wiederfinden. Zwei Drittel entdecken Geschenke vorzeitig.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Wer zu Weihnachten für eine gelungene Überraschung sorgen will, sollte nicht nur kreativ, sondern auch organisiert sein. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Amazon, bei der über 2.000 deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher befragt wurden. Demnach hat rund ein Drittel der Befragten (32 %) Geschenke bereits so gut versteckt, dass sie sie erst nach den Feiertagen wiedergefunden haben.

Besonders beliebt sind dabei klassische Verstecke wie Kleiderschränke, Bettunterseiten oder Bücherregale – doch auch Wäschekörbe, Waschmaschinen oder sogar der Gefrierschrank kommen zum Einsatz.

Überraschung oft versehentlich verdorben

Allerdings zeigt die Umfrage auch, dass viele Überraschungen im Vorfeld des Festes enttarnt werden: Zwei Drittel der Befragten haben schon einmal ein Geschenk vorzeitig entdeckt. Rund 37 % fühlten sich danach schuldig oder enttäuscht. Das perfekte Versteck allein reicht also nicht – auch die Lieferung will durchdacht sein.

Besonders bei Bestellungen über Amazon kann es zu ungewollten Enthüllungen kommen: Rund jede zweite Sendung kommt mittlerweile ohne zusätzlichen Versandkarton, teils sogar direkt in der Originalverpackung des Herstellers. Was der Umwelt zugutekommt, birgt also ein Risiko für die Diskretion. Wer Überraschungen nicht gefährden will, sollte bei der Bestellung bewusst die Option für eine zusätzliche Amazon-Verpackung wählen – diese ist kostenlos.

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Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine Rolle

Neben der Sorge um die Überraschung treibt viele Menschen auch das Thema Verpackungsmüll um. 61 % der Befragten gaben an, sich zur Weihnachtszeit wegen übermäßiger Verpackungen schuldig zu fühlen. Viele greifen daher zu nachhaltigen Alternativen: Zwei von fünf nutzen alte Versandkartons oder braunes Papier erneut, ein Drittel greift auf Zeitung oder Magazine zurück, und immerhin 13 % wickeln ihre Geschenke sogar in Alufolie ein. Besonders kreativ wird es mit Schals, Stadtplänen oder Postern als Verpackung.

Thais Blumer, Leiterin nachhaltigere Verpackungen bei Amazon Europa, betont, dass das Unternehmen die Verpackungsmengen seit Jahren reduziert: „Mehr als die Hälfte aller Amazon-Bestellungen in Europa kommen inzwischen mit minimierter oder recycelbarer Verpackung. Für besondere Überraschungen bleibt die diskrete Option der zusätzlichen Geschenkverpackung aber weiterhin bestehen.“

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