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Zegna-Gruppe steigert DTC-Umsatz – Gesamtumsatz 2025 jeoch leicht rückläufig

Aussenansicht eines ZEGNA Store
Foto: Zegna Group

Key takeaways

Die Zegna Group meldet für 2025 einen leichten Umsatzrückgang, aber ein starkes Q4 dank Direktvertrieb. Besonders ZEGNA und Thom Browne legten im DTC-Kanal zu, während der Großhandel stark zurückging. Zudem markiert ein Führungswechsel den Generationsübergang an der Spitze des Luxusmodekonzerns.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Ermenegildo Zegna Group, zu der auch Thom Browne und Tom Ford gehört, hat für das Geschäftsjahr 2025 vorläufige, noch ungeprüfte Umsatzerlöse in Höhe von 1,917 Milliarden Euro bekannt gegeben – ein Rückgang von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal konnte das Unternehmen jedoch eine Trendwende einleiten und mit 591 Millionen Euro einen leichten Zuwachs von 0,3 Prozent gegenüber Q4 2024 verbuchen. Das organische Wachstum lag im Quartal bei +4,6 Prozent, was vor allem auf die starke Entwicklung des Direktvertriebskanals (DTC) zurückzuführen ist.

ZEGNA-Marke wächst im Direktvertrieb zweistellig

Der DTC-Kanal war laut Zegna im Gesamtjahr der klare Wachstumstreiber der Gruppe. Mit einem Umsatzplus von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (organisch +7,9 Prozent) erhöhte sich der Anteil des Direktvertriebs an den Markenumsätzen von 78 auf 82 Prozent. Besonders die ZEGNA-Marke überzeugte mit einem DTC-Wachstum von +10,3 Prozent im vierten Quartal. Die Performance wurde gestützt durch starke Ergebnisse in EMEA, insbesondere im Nahen Osten, sowie in den USA.

Auch Thom Browne legte im DTC-Kanal zu (+11,2 Prozent organisch in Q4), wenngleich der Gesamtumsatz der Marke im Jahr um 14,7 Prozent zurückging. Bei Tom Ford Fashion (TFF) zeigte sich ein gemischtes Bild: Während der DTC-Kanal im Jahresvergleich um 9,8 Prozent organisch zulegte, verzeichnete Q4 einen leichten Rückgang, da das Vorquartal von einer intensiven Marketingoffensive profitiert hatte.

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Großhandelsgeschäft im Rückwärtsgang – USA überholen China

Im Gegensatz zum Direktvertrieb war das Großhandelsgeschäft rückläufig. Die Umsätze in diesem Bereich sanken um 20,9 Prozent im Vergleich zu 2024. Thom Browne war hier mit einem Minus von 40 Prozent besonders stark betroffen – eine bewusste Entscheidung des Unternehmens, den Fokus vom Großhandel weg zu verlagern. Auch ZEGNA (-14,5 Prozent) und TFF (-8,2 Prozent) fuhren ihre Präsenz im Wholesale zurück.

Regional betrachtet verlagert sich die Umsatzdynamik weiter weg von China. Während der Großraum China 2025 einen Rückgang um 14,6 Prozent verzeichnete, konnte Nord- und Südamerika um 7,9 Prozent zulegen und stellt mittlerweile 30 Prozent des Konzernumsatzes. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) blieb das Wachstum verhalten, das vierte Quartal zeigte jedoch mit +6,5 Prozent organisch einen positiven Impuls.

Führungswechsel mit Signalwirkung

Zum Jahreswechsel hat die Zegna Group eine neue Führungsstruktur implementiert. Gildo Zegna wurde Executive Chairman, Gianluca Tagliabue übernahm die CEO-Rolle, und Edoardo sowie Angelo Zegna – Vertreter der vierten Generation – wurden Co-CEOs der ZEGNA-Marke. Das Management setzt dabei auf Kontinuität bei gleichzeitiger Erneuerung: „Unsere einzigartige Filiera und unser Streben nach Exzellenz bleiben das Herzstück unserer Strategie“, so Gildo Zegna.

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