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Umbruch bei Mister Spex: Weniger Umsatz, aber mehr Marge

Foto eines Stores von Mister Spex
Foto: Mister Spex

Key takeaways

Mister Spex SE bestätigt trotz Umsatzrückgang um 18 % seine Prognose für 2025. Ein konsequenter Fokus auf Profitabilität, ein robuster Heimatmarkt und das Switch-Abo-Modell stärken das Geschäft. Besonders das margenstarke Segment Korrektionsbrillen trug zur Stabilisierung bei.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Mister Spex SE hat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025 bestätigt und setzt weiterhin konsequent auf Profitabilität und Effizienz. Zwar sank laut Mister Spex der Nettoumsatz um 18 % auf rund 178 Mio. Euro, doch lag diese Entwicklung innerhalb der angekündigten Prognosespanne und ist Ergebnis bewusster strategischer Maßnahmen. Dazu zählen die Reduktion rabattgetriebener Aktionen und die Optimierung des Filialnetzes.

Robustes Kerngeschäft trotz Umsatzrückgang

Trotz der Umsatzkürzung verzeichnete Mister Spex ein flächenbereinigtes Umsatzwachstum (Like-for-like) von 8 %, was auf eine stabile Nachfrage und die Wirksamkeit der überarbeiteten Vertriebsstrategie hinweist. Die EBIT-Marge lag im unteren Bereich der prognostizierten -5 % bis -15 %, was die laufenden Restrukturierungen und den Fokus auf Preisdisziplin widerspiegelt.

Ein zentrales Element war das Restrukturierungsprogramm „SpexFocus“, das im Jahr 2024 eingeführt und 2025 voll umgesetzt wurde. Es beinhaltete eine Reduzierung des internationalen Onlinegeschäfts, eine klarere Positionierung im Bereich Korrektionsbrillen sowie eine Stärkung des deutschen Store-Geschäfts.

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Korrektionsbrillen und Switch-Modell treiben Bestellwerte

Besonders stark entwickelte sich das Segment der Korrektionsbrillen. Der durchschnittliche Bestellwert stieg hier um 20 %, was auf einen verbesserten Produktmix und den Ausbau des Premium-Brillenglasportfolios zurückzuführen ist. Auf Konzernebene wuchs der Anteil margenstarker Korrektionsbrillen am Gesamtumsatz von 41 % auf 49 %. In Deutschland lag der Anteil sogar bei 53 %.

Wesentlichen Anteil daran hatte das Abo-Modell „Mister Spex Switch“, das im vierten Quartal 2025 bereits 16 % des Store-Umsatzes ausmachte. Es trägt durch laufende Serviceleistungen zur Kundentreue bei und steigert den durchschnittlichen Bestellwert um den Faktor 2,4 gegenüber Nicht-Switch-Kunden. Die Einführung zusätzlicher Services wie dem Augengesundheits-Check unterstreicht die strategische Ausrichtung auf Qualität und Kundenbindung.

Finanziell bleibt das Unternehmen solide aufgestellt: Der Kassenbestand zum Jahresende lag bei rund 56 Mio. Euro. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 wird Mister Spex gemeinsam mit dem Geschäftsbericht am 26. März 2026 veröffentlichen.

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