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Demokratie, Wirtschaft, Verteidigung: Die EU im Meinungsspiegel

Symbol der EU an einem Flughafen
Foto: Stefan Schweihofer / Pixabay

Key takeaways

Die EU wird für ihre demokratischen Werte und wirtschaftliche Stärke geschätzt. Wichtigste Herausforderungen sind der Ukraine-Krieg, Migration und der drohende Einflussverlust Europas. Eine große Mehrheit wünscht sich mehr gemeinsame Handelspolitik und wirtschaftliche Unabhängigkeit sowie Maßnahmen zur Wettbewerbsfähigkeit und sozialen Gerechtigkeit.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Europäische Union wird von ihren Bürgern vor allem für ihre demokratischen Grundwerte und ihre wirtschaftliche Stärke geschätzt. Für 36 Prozent stehen laut einer Umfrage der Europäischen Kommission Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit an erster Stelle, dicht gefolgt von der wirtschaftlichen, industriellen und handelspolitischen Bedeutung der EU mit 31 Prozent. Auch die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten wird von 28 Prozent der Europäer als zentrale Stärke wahrgenommen.

Werte, die Europa verkörpert

In einem globalen Vergleich trauen mehr als die Hälfte der Europäer der EU am ehesten zu, fundamentale Rechte und Freiheiten zu vertreten. Jeweils 55 Prozent nennen die Meinungsfreiheit und den Respekt vor Grundwerten, 52 Prozent die soziale Gleichheit und Wohlfahrt.

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Krieg, Migration und Einflussverlust als größte Herausforderungen

Das aktuell größte Problem aus Sicht der Befragten bleibt mit 47 Prozent der Krieg in der Ukraine. Bei der Einschätzung kommender globaler Herausforderungen rangieren weltweite Konflikte mit 41 Prozent ganz oben. Unregelmäßige Migration (35 Prozent) sowie der Klimawandel und Umweltfragen (31 Prozent) folgen. Neu auf der Agenda ist für 30 Prozent die Sorge, dass Europa seine internationale Stimme und seinen Einfluss verliert.

Gemeinsamer Handel als wirtschaftliches Mittel

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen der EU erfährt breite Zustimmung. 79 Prozent sind überzeugt, dass Mitgliedstaaten durch gemeinsame Verhandlungen bessere Ergebnisse erzielen als im Alleingang. Zudem befürworten 83 Prozent eine breitere Diversifizierung der Handelsbeziehungen, um die wirtschaftliche Unabhängigkeit Europas zu stärken und heimische Unternehmen zu unterstützen.

Breite Unterstützung für wirtschaftliche und soziale Maßnahmen

Auch bei der wirtschaftlichen und sozialen Innenpolitik gibt es ein klares Meinungsbild: 81 Prozent sprechen sich für Maßnahmen aus, um europäische Industrien wettbewerbsfähiger und klimafreundlicher zu gestalten. 82 Prozent wollen faire Bedingungen für alle sozialen Gruppen und Generationen fördern.

Verteidigung, Migration, Ukraine: Die politischen Prioritäten

Bei der Frage nach den politischen Prioritäten sehen 34 Prozent die Sicherheits- und Verteidigungspolitik als zentrales Handlungsfeld der EU. Migration wird von 32 Prozent als prioritär eingestuft, gefolgt vom Ukraine-Krieg mit 27 Prozent.

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