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HelloFresh senkt Gewinnprognose für 2025 aufgrund von Wechselkursen

Kartonage mit HelloFresh Logo
Foto: HelloFresh

Key takeaways

HelloFresh hat seine Gewinnprognose für 2025 nach unten angepasst – Grund sind veränderte Wechselkurse, insbesondere beim US-Dollar. Auch die Umsatzprognose wurde eingeengt. Gleichzeitig erweitert das Unternehmen sein Aktienrückkaufprogramm deutlich auf bis zu 175 Millionen Euro und rechnet mit erneuten Wachstumsimpulsen durch das ReFresh-Programm.

Lesezeit ca. 2 Minuten

HelloFresh hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2025 nach unten korrigiert. Der Grund liegt in der deutlich veränderten Wechselkurslage – insbesondere die Schwäche des US-Dollars gegenüber dem Euro belastet das Ergebnis.

Wechselkursentwicklung führt zu angepasster Gewinnspanne

Das Unternehmen hatte ursprünglich ein bereinigtes EBITDA (AEBITDA) von 450 bis 500 Millionen Euro erwartet. Diese Spanne wurde nun auf 415 bis 465 Millionen Euro reduziert. Auch beim bereinigten EBIT (AEBIT), das Wertminderungen ausklammert, erfolgt eine Korrektur: von 200–250 Millionen Euro auf nun 175–225 Millionen Euro. Die berechneten Margen bleiben laut HelloFresh unverändert. Die Anpassung basiert auf dem Wechselkursniveau von Juni 2025, wobei der US-Dollar von 1,04 auf rund 1,15 je Euro gefallen ist. Auch der kanadische und australische Dollar haben gegenüber dem Euro an Wert verloren.

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Effizienzprogramm wirkt stabilisierend

Trotz der Währungseinflüsse hat HelloFresh operativ leicht besser abgeschnitten als zuvor angenommen. Dies ist vor allem auf das konsequente Effizienzprogramm zurückzuführen. Zudem sind Einmalkosten aus dem sogenannten „ReFresh“-Programm und geplante Investitionen in kundenorientierte Maßnahmen sowie der Effekt angekündigter US-Zölle in der aktualisierten Prognose bereits enthalten.

Umsatzprognose wird eingegrenzt

Die Prognose für das Gesamtjahreswachstum wurde ebenfalls angepasst: Statt eines ursprünglich angenommenen Rückgangs von 3 bis 8 Prozent erwartet HelloFresh nun ein Minus von 6 bis 8 Prozent – jeweils auf Basis konstanter Wechselkurse. Die Ready-to-Eat-Sparte wuchs im ersten Halbjahr nur um 3,6 Prozent und soll erst gegen Ende 2025 durch das ReFresh-Programm wieder an Fahrt gewinnen.

Aktienrückkaufprogramm deutlich ausgeweitet

Neben der Prognoseanpassung beschloss der Vorstand, das laufende Aktienrückkaufprogramm mit Zustimmung des Aufsichtsrats um 100 Millionen Euro auf insgesamt 175 Millionen Euro aufzustocken. Der Beschluss beruht auf einer Ermächtigung der Hauptversammlung vom 6. Juni 2025. Maximal 25 Millionen Aktien sollen bis Ende 2026 über die Börse zurückgekauft werden. Die gekauften Anteile können entweder eingezogen oder für Mitarbeiterprogramme verwendet werden. Änderungen der Rückkauflogik sind jederzeit möglich.

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