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Verbraucherpreise im März: Inflation sinkt leicht auf 2,2 Prozent

Geldbörse mit mehreren Euro-Scheinen und Münzen als Symbol für Inflation und weniger Geld
Foto: Frauke Riether / Pixabay

Key takeaways

Im März 2025 ist die Inflationsrate in Deutschland leicht auf 2,2 Prozent gesunken. Vor allem gesunkene Energiepreise wirkten dämpfend, während Lebensmittel (+3,0 %) und Dienstleistungen (+3,5 %) weiterhin stark zur Teuerung beitrugen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Im März 2025 lag die Inflationsrate in Deutschland laut dem Bundesamt für Statistik (Destatis) bei 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit setzte sich der moderate Rückgang fort, nachdem im Februar noch eine Teuerung von 2,3 Prozent gemessen worden war. Auch im Monatsvergleich stiegen die Preise nur leicht um 0,3 Prozent. Hauptgrund für die geringere Inflationsrate bleibt die Entspannung bei Energiepreisen, während Lebensmittel und Dienstleistungen weiterhin als treibende Faktoren wirken.

Energiepreise rückläufig – vor allem bei Kraftstoffen und Heizöl

Die Preise für Energieprodukte waren im März 2,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Insbesondere Kraftstoffe verbilligten sich mit einem Minus von 4,6 Prozent deutlich. Auch Strom (-2,1 %), Brennholz und andere feste Brennstoffe (-3,5 %) sowie leichtes Heizöl (-8,4 %) waren günstiger. Dagegen mussten Verbraucher für Erdgas (+3,5 %) und Fernwärme (+9,5 %) tiefer in die Tasche greifen. Insgesamt führte der Rückgang der Energiepreise zu einer spürbaren Dämpfung des allgemeinen Preisniveaus.

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Lebensmittelpreise ziehen erneut an

Die Teuerung bei Nahrungsmitteln lag im März bei 3,0 Prozent und damit über dem Durchschnitt der Gesamtinflation. Besonders kräftige Preissteigerungen gab es bei Speisefetten und -ölen (+9,2 %), Obst (+5,7 %), Gemüse (+5,3 %) und Süßwaren (+4,9 %). Auch Molkereiprodukte und Eier verteuerten sich mit 4,1 Prozent deutlich. Dagegen blieben Brot, Fleisch und Fischpreise weitgehend stabil – Fisch und Meeresfrüchte verbilligten sich sogar leicht.

Dienstleistungen bleiben überdurchschnittlich teuer

Mit einem Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verteuerten sich Dienstleistungen im März weiterhin überdurchschnittlich. Besonders stark stiegen die Preise für die kombinierte Personenbeförderung (+11,4 %), soziale Einrichtungen (+10,0 %) und Versicherungen (+9,8 %). Auch Mieten trugen zur Inflationsentwicklung bei, stiegen aber mit 2,1 Prozent nur leicht. Preisrückgänge gab es nur vereinzelt, etwa bei internationalen Flügen und Telekommunikationsdienstleistungen.

Kerninflation weiterhin über Gesamtteuerung

Die sogenannte Kerninflation – also die Inflationsrate ohne Energie und Nahrungsmittel – lag im März bei 2,6 Prozent. Auch die Inflationsrate ohne Energie lag mit 2,7 Prozent über dem Durchschnitt. Diese Werte zeigen, dass die Preissteigerungen in anderen Güterbereichen weiterhin überdurchschnittlich sind, auch wenn die allgemeine Inflationsrate leicht rückläufig ist.

Preisentwicklung im Monatsvergleich: Kleidung und Reisen teurer

Im Vergleich zum Februar stieg der Verbraucherpreisindex um 0,3 Prozent. Saisonbedingt verteuerten sich Bekleidung (+4,3 %) und Pauschalreisen (+3,1 %). Auch Kaffee (+4,6 %) und einige Süßwaren wurden teurer. Demgegenüber sanken die Preise für Energie um 1,5 Prozent, wobei insbesondere Kraftstoffe (-3,4 %) und Heizöl (-5,5 %) günstiger wurden. Frisches Gemüse und Speiseöle verbilligten sich ebenfalls leicht.

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