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Apple iPhone und iPad erhalten NATO-Freigabe für vertrauliche Daten

Verpacktes iPhone 17 Pro Max und ein iPad
Foto: Mehaniq / depositphotos.com

Key takeaways

Mit Apple erreicht erstmals ein Anbieter von Consumer-Hardware die vollständige Sicherheitsfreigabe aller NATO-Staaten: iPhone und iPad dürfen künftig in Umgebungen mit „NATO Restricted“-Informationen eingesetzt werden – ohne zusätzliche Spezialsoftware. Damit durchbricht Apple die bisherige Dominanz militärischer Hochsicherheitsgeräte.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Apple erreicht einen sicherheitstechnischen Durchbruch: Als erste und bislang einzige Consumer-Geräte weltweit erfüllen iPhone und iPad die Informationssicherheitsanforderungen aller NATO-Mitgliedsstaaten. Damit dürfen sie in Umgebungen eingesetzt werden, in denen mit sensiblen, als „NATO Restricted“ eingestuften Informationen gearbeitet wird – und das ohne zusätzliche Spezialsoftware oder Anpassungen. Diese Zertifizierung markiert einen Meilenstein, denn bislang waren entsprechende Freigaben ausschließlich speziell entwickelten Hochsicherheitsgeräten vorbehalten.

NATO-Zulassung dank integrierter Apple-Sicherheitsarchitektur

Apples Plattformen setzen seit Jahren auf tief in Hardware und Software verankerte Sicherheitsmechanismen: starke Standardverschlüsselung, Face-ID-Biometrie, moderne Speicherintegritätsfunktionen und dedizierte Sicherheitskomponenten im Apple-Silicon-Chipdesign. Diese Architektur ermöglicht es Apple laut NATO-Zertifizierung, Sicherheitsanforderungen zu erfüllen, die sonst nur staatliche oder militärische Speziallösungen erreichten.

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BSI-Prüfung öffnet den Weg für NATO-Freigabe

Vor der NATO-Zulassung hatte bereits das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) iPhone und iPad für den Umgang mit vertraulichen Regierungsdaten freigegeben. Die Prüfung umfasste technische Analysen, Angriffssimulationen und eine detaillierte Bewertung der Sicherheitsarchitektur. Auf Basis dieser umfassenden Evaluierung wurden iOS 26 und iPadOS 26 nun in den NATO Information Assurance Product Catalogue aufgenommen – ein offizieller Nachweis für internationale Sicherheitskonformität.

Bereits in 2022 hatte das BSI die Sicherheitseigenschaften der beiden Apple Devices für Applikationen wie E-Mail, Kalender und Kontakte sowie bei der Verarbeitung von Verschlusssachen der Kategorie „Nur für den Dienstgebrauch“ bestätigt.

Apple bricht mit traditionellen Sicherheitsmodellen

Mit der Zulassung, so Apple-Sicherheitschef Ivan Krstić, sei ein Paradigmenwechsel vollzogen: Sicherheit sei nicht länger exklusiven Spezialgeräten vorbehalten. Stattdessen habe Apple eine Architektur geschaffen, die höchste Schutzstandards bereits im Consumer-Produkt integriert. Millionen Nutzer profitieren damit von Sicherheitsmechanismen, die bislang nur teuren Speziallösungen vorbehalten waren.

Bedeutung für Behörden und Organisationen

Die Zertifizierung dürfte die Nutzung mobiler Endgeräte im Regierungsumfeld grundlegend verändern. Behörden können künftig auf vertraute Consumer-Hardware zugreifen, ohne Kompromisse bei der Datensicherheit einzugehen. Gleichzeitig entsteht ein neues Marktmodell, in dem moderne Geräte traditionelle Hochsicherheitslösungen ergänzen oder teilweise ersetzen.

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