Das schwedische Fintech-Unternehmen Klarna hat offiziell den Antrag auf Börsennotierung bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Das Unternehmen plant, seine Stammaktien an der New Yorker Börse (NYSE) unter dem Tickersymbol „KLAR“ zu listen.
Die genaue Anzahl der angebotenen Aktien sowie die Preisspanne wurden noch nicht festgelegt. Laut einem Bericht von Bloomberg strebt das Unternehmen jedoch eine Gesamtbewertung von über 15 Milliarden Dollar an und plant, durch den Börsengang mindestens eine Milliarde Dollar einzunehmen.
Investmentbanken begleiten den Börsengang
Für den Börsengang setzt Klarna auf eine Reihe renommierter Investmentbanken. Goldman Sachs, J.P. Morgan und Morgan Stanley fungieren als federführende Konsortialbanken. Weitere Banken wie BofA Securities, Citigroup, Deutsche Bank, Société Générale und UBS sind ebenfalls als Bookrunner beteiligt. BNP Paribas, Nordea Bank und Rothschild & Co gehören laut Pressemitteilung zu den Co-Managern des IPO.
Klarna hat zuvor bereits im November 2024 den Registrierungsprozess bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingeleitet.
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Klarna wächst weiter im Zahlungsmarkt
Klarna zählt mittlerweile zu den weltweit größten Zahlungsdienstleistern mit einem starken Fokus auf „Buy Now, Pay Later“ (BNPL). Ende 2024 nutzten rund 93 Millionen aktive Kunden das Angebot des Unternehmens, das in 26 Ländern vertreten ist und mit über 675.000 Händlern zusammenarbeitet. Im vergangenen Jahr verarbeitete Klarna ein Transaktionsvolumen von rund 97 Milliarden Euro.
Marktbedingungen bestimmen den Zeitplan
Ob und wann der Börsengang tatsächlich umgesetzt wird, hängt von den Marktbedingungen ab. Die Registrierung bei der SEC ist ein erster formaler Schritt, die endgültige Zulassung steht aber noch aus. Klarna verfolgt mit dem Börsengang das Ziel, sein Wachstum weiter voranzutreiben und seine Position als führender Anbieter im digitalen Zahlungsverkehr zu stärken.



