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Meta dominiert Social Media: 90 % der Deutschen nutzen Meta-Dienste

Zwei Frauen mit Instagram und Facebook Logos
Foto: Freepik

Key takeaways

Laut einer neuen Studie nutzen 89 % der Deutschen mindestens einen Meta-Dienst. Besonders WhatsApp prägt den digitalen Alltag. Die hohe Nutzeraktivität verschafft Meta einen Vorteil im Training moderner KI-Systeme durch massenhafte Datenproduktion.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Meta bleibt das Zentrum des digitalen Austauschs in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie von YouGov in Kooperation mit der Macromedia University of Applied Sciences nutzen 89 Prozent der Deutschen mindestens einen Meta-Dienst – Facebook, Instagram, WhatsApp oder Threads. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Reichweite, sondern vor allem die Aktivität: 68 Prozent der Befragten posten oder reagieren auf Meta-Plattformen häufiger als auf anderen sozialen Netzwerken.

Diese Nutzungsintensität verschafft Meta einen strategischen Vorteil im globalen Wettbewerb um künstliche Intelligenz. Denn KI-Modelle benötigen riesige Mengen an aktuellen, vielfältigen Daten. Die Kombination aus hoher Nutzerzahl und aktiver Beteiligung macht Meta zu einer zentralen Datenquelle – auch im Vergleich zu Plattformen wie TikTok oder YouTube, die zwar in der Bildschirmzeit stark sind, aber geringere Posting-Aktivität aufweisen.

WhatsApp als Schlüsselplattform der Alltagskommunikation

Besonders heraus sticht WhatsApp. Der Messaging-Dienst hat sich über Altersgrenzen hinweg zur bevorzugten Kommunikationsform im Alltag etabliert. Während ältere Nutzergruppen fast vollständig auf WhatsApp setzen, tendiert die Generation Z stärker zu Instagram. Insgesamt dominiert Meta damit die private digitale Interaktion – ein Aspekt, der angesichts der aktuellen KI-Strategie des Unternehmens hohe Relevanz besitzt.

Seit Mai 2025 verarbeitet Meta in Europa öffentliche Inhalte von Facebook und Instagram sowie Interaktionen mit dem hauseigenen KI-Chatbot zur Verbesserung seiner KI-Modelle. Private WhatsApp-Chats bleiben zwar verschlüsselt, Gespräche mit dem Bot gelten jedoch als öffentlich und fließen ebenfalls ins Training ein. Zusätzlich soll ab dem 16. Dezember KI-Chatverhalten außerhalb der EU auch für personalisierte Werbung eingesetzt werden.

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Datenstärke schlägt Nutzerzahl

Die Studie verdeutlicht, dass Metas Vorsprung nicht allein auf der Zahl der Nutzer basiert. Entscheidend ist die Dichte der Interaktionen: Inhalte werden auf Meta-Plattformen nicht nur konsumiert, sondern in hohem Maß produziert und kommentiert. Diese hohe Datendynamik ist ein klarer Wettbewerbsvorteil in der Weiterentwicklung generativer KI-Systeme, bei denen Interaktionsmuster, Textinhalte und Nutzerverhalten zentrale Trainingsgrundlagen darstellen.

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