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Meta Ray-Ban Display startet im Oktober in Deutschland

Frau mit schwarzer Meta Ray Ban Display
Foto: Meta

Key takeaways

➟ Die Ray-Ban Display kommt nach Deutschland. Parallel erweitert Meta seine Smart Glasses um Navigation, Benachrichtigungen, Kalenderfunktionen und ein fotorealistisches Hologramm für Videoanrufe.

Lesezeit ca. 3 Minuten

Meta bringt die Ray-Ban Display nach Deutschland und erweitert die Smart Glasses gleichzeitig um mehrere neue Funktionen. Auf der Connect 2026 kündigte der Konzern im Rahmen einer großen Wearable-Offensive den Start in fünf zusätzlichen Märkten an. Neben Deutschland gehören Frankreich, Italien, Großbritannien und Kanada zur nächsten Expansionsrunde.

In Deutschland sollen Vorbestellungen laut Meta schrittweise ab dem 23. September starten. Der reguläre Online-Verkauf und der stationäre Vertrieb beginnen am 13. Oktober. Als erste deutsche Retail-Standorte nennt Meta Frankfurt, Hamburg und München.

Deutschland wird Teil der internationalen Expansion

Mit dem Marktstart erweitert Meta die Verfügbarkeit seiner Display-Brille deutlich über die USA hinaus. In Kanada und Großbritannien beginnen Online- und stationärer Verkauf sofort, während Frankreich, Italien und Deutschland zunächst mit Vorbestellungen starten.

Korrekturgläser sollen in Deutschland später im Jahr verfügbar werden. In Frankreich und Italien werden entsprechende Varianten bereits ab dem 13. Oktober über Geschäfte von EssilorLuxottica angeboten.

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Navigation wird stärker in den Alltag integriert

Zu den wichtigsten Neuerungen gehört die Navigation direkt im Sichtfeld. Nutzer können per Sprache nach einer Route fragen und Hinweise auf dem Display erhalten. Meta ergänzt das System zudem um Fahrradnavigation und Echtzeitinformationen für öffentliche Verkehrsmittel.

Diese Funktionen starten zunächst in den USA und Kanada. Gleichzeitig arbeitet Meta an natürlicheren Fußgängerrouten: Statt sich ausschließlich auf Straßennamen zu stützen, soll die Brille sichtbare Orientierungspunkte erkennen und Hinweise wie „am gelben Haus links abbiegen“ geben können.

Hologramm soll Videotelefonie ermöglichen

Eine weitere Neuerung trägt den Namen Hologram. Die Funktion soll das Problem lösen, dass die Kamera der Brille zwar die Umgebung sieht, nicht aber das Gesicht des Trägers.

Nach einer kurzen Aufnahme in der Meta-AI-App erstellt das System ein fotorealistisches digitales Abbild. Während eines Videoanrufs wird dieses Modell anhand der Stimme animiert und soll passende Gesichtsausdrücke erzeugen.

Hologram startet zunächst im Herbst als Early Access für WhatsApp-Nutzer in den USA. Einen Termin für Deutschland nennt Meta bislang nicht.

Explore bringt zusätzliche Anwendungen auf die Brille

Mit Explore führt Meta außerdem eine neue App ein, über die Nutzer zusätzliche Erlebnisse für die Ray-Ban Display entdecken können. Die Inhalte sollen sowohl direkt auf der Brille als auch in der Meta-AI-App verfügbar sein.

Parallel erweitert Meta weitere Alltagsfunktionen. Smartphone-Benachrichtigungen sollen künftig auf dem Display erscheinen, während Nutzer selbst festlegen können, welche Meldungen angezeigt werden. Auch Threads wird integriert: Community Feeds sollen sich über die Brille verfolgen und Beiträge teilen lassen.

Kalender und Dolby Atmos ergänzen den Funktionsumfang

Auch die Kalenderfunktionen werden ausgebaut. Nutzer sollen Teilnehmer eines Meetings sehen, Einladungen annehmen oder ablehnen und direkt über die Brille an Terminen teilnehmen können. Diese Funktion wird zunächst auf Englisch in den USA angeboten.

Zusätzlich sollen Meta AI Glasses Videos mit Dolby Atmos und räumlichem Klang aufnehmen können. Die Audiodaten werden direkt während der Aufnahme erfasst, um bei der Wiedergabe ein räumlicheres Klangerlebnis zu ermöglichen.

Für Deutschland steht zunächst vor allem der Hardwarestart im Mittelpunkt. Mit dem Verkauf ab 13. Oktober schafft Meta die Grundlage für eine breitere Vermarktung der Ray-Ban Display, während einzelne Softwarefunktionen weiterhin regional und zeitlich gestaffelt eingeführt werden.

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