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Authentisch statt austauschbar: Das sind laut iStock die Bildtrends in 2026

Digitalkamera vor Produktfotografie
Foto: Depositphotos

Key takeaways

iStock hat die visuellen Marketingtrends 2026 vorgestellt. Sie zeigen, wie KMU mit authentischer Bildsprache, bewusster Unvollkommenheit und einem Fokus auf Wohlbefinden Vertrauen aufbauen und sich von der KI-Ästhetik abheben können.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Während der Einsatz von KI die Content-Produktion massiv vereinfacht, steigt zugleich der Druck auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sich visuell klar zu unterscheiden. iStock, eine Plattform für lizenzierte Premium-Inhalte, zeigt mit seinen Marketingtrends 2026, wie Bilder und Design künftig Vertrauen, Nähe und Wiedererkennbarkeit stiften sollen.

Der Wunsch nach echtem Content

Die zentrale Erkenntnis der aktuellen VisualGPS-Studie von iStock: Sechs von zehn Menschen weltweit misstrauen Werbung, weil sie als KI-generiert oder künstlich manipuliert wahrgenommen wird. Vor allem für kleinere Marken ergibt sich daraus ein doppelter Handlungsdruck: Einerseits erwarten Konsumenten mehr Inhalte denn je, andererseits fordern sie auch mehr Echtheit. Gerade in der Bilderwelt wird Authentizität zu einem zentralen Differenzierungsmerkmal. Verbraucher prüfen visuelle Inhalte heute mit anderen Augen – sie suchen nach dem Menschlichen, dem Unvollkommenen, nach der Handschrift echter Personen.

In einer Welt, in der viele Inhalte gleich wirken, geht es laut iStock darum, gezielt visuelle Unterscheidbarkeit zu schaffen. Zwar nutzen laut der Studie inzwischen 32 % der Deutschen KI-basierte Tools zur schnellen Content-Erstellung, doch die uniformen Ergebnisse bergen ein Risiko: Inhalte wirken austauschbar. Entscheidend sei deshalb die Kombination aus technologischer Effizienz und visueller Individualität. So bevorzugen 68 % der deutschen Konsumenten echte Bilder gegenüber künstlich erzeugten Motiven – ein klares Signal für Unternehmen, ihre Bildsprache bewusster zu gestalten.

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Imperfektion als Designprinzip

Ein weiterer Trend, den iStock identifiziert: Der gezielte Einsatz des Zufalls. Was auf den ersten Blick widersprüchlich klingt, folgt einer klaren Logik. Denn Konsumenten sehnen sich nach Erlebnissen, die sich nicht perfekt inszeniert anfühlen, sondern überraschend und greifbar sind. Visuell bedeutet das: weniger Symmetrie, weniger Hochglanz, mehr Struktur, Echtheit und Nahbarkeit. Bilder, die einen kreativen Prozess zeigen statt das perfekte Ergebnis, rücken in den Vordergrund.

Diese Entwicklung stellt für KMU eine Chance dar, sich durch bewusste Unvollkommenheit abzuheben. Während algorithmische Präzision allgegenwärtig wird, gewinnt das Einfache, das Ehrliche an Wert. Authentische Geschichten mit echten Begegnungen, kleinen Zufällen und sichtbarem Handwerk wirken glaubwürdig – gerade weil sie nicht makellos sind.

Fokus auf Wohlbefinden und Balance

Die dritte große Tendenz betrifft die thematische Bildsprache: In wirtschaftlich unsicheren Zeiten wächst das Bedürfnis nach Sicherheit, Gesundheit und innerer Balance. Visuelle Inhalte, die Regeneration, Ruhe und zwischenmenschliche Nähe vermitteln, treffen den Nerv der Zeit. iStock verweist auf Motive, die kleine soziale Gruppen, persönliche Begegnungen und erholsame Momente zeigen – statt Masseninszenierungen oder idealisierte Lebensstile.

Diese Trends verdeutlichen: Für KMU wird es 2026 entscheidend sein, nicht nur hochwertige Inhalte zu produzieren, sondern vor allem glaubwürdige. Eine klare Haltung, menschliche Handschrift und bewusste Abweichung vom visuellen Mainstream können Marken helfen, aus der Masse hervorzutreten und nachhaltige Bindungen aufzubauen.

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