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QwenWork von Alibaba erreicht 30 Millionen Nutzer im ersten Monat

Illustriertes Logo von Alibabas Qwen
Foto: Alibaba

Key takeaways

➟ Alibabas Arbeitsplatz-KI QwenWork verzeichnet einen Monat nach dem chinesischen Beta-Start bereits 30 Millionen Nutzer. Besonders stark wächst die Nutzung in Unternehmen, die inzwischen mehr als die Hälfte der Nutzerbasis stellen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Alibabas Arbeitsplatzplattform QwenWork, die kurz vor Anthropics Fable 5.1 und dem neuen ChatGPT 6 Astra erschienen ist, hat einen Monat nach dem Beta-Start in China die Marke von 30 Millionen Nutzern überschritten. Mehr als die Hälfte der Nutzerbasis entfällt nach Angaben des Unternehmens inzwischen auf Unternehmenskonten.

QwenWork wurde Anfang August 2026 aus den drei Alibaba-Agentenplattformen Qoderwork, Mulerun und Wukong gebildet. Die Lösung verbindet Desktop-, Cloud- und Kollaborationsagenten über eine gemeinsame Oberfläche. Innerhalb der ersten 30 Tage veröffentlichte Alibaba nach eigenen Angaben 120 Aktualisierungen mit insgesamt mehr als 1.000 neuen Funktionen.

KI-Agent arbeitet direkt in Geschäftssystemen

QwenWork ist unter anderem mit Alibabas Kollaborationsplattform DingTalk verbunden. Neben Zusammenfassungen von Gruppenchats, Meeting-Transkriptionen und Terminverwaltung soll der KI-Agent auch komplexere Abläufe über mehrere Unternehmenssysteme hinweg übernehmen.

Vertriebsmitarbeiter können beispielsweise per natürlicher Sprache Kundeninformationen, Lagerbestände oder Bestellstatus aus CRM- und ERP-Systemen abrufen. QwenWork führt die Informationen zusammen und kann daraus Handlungsempfehlungen ableiten, ohne dass Anwender zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln müssen.

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Unternehmen setzen QwenWork entlang der Wertschöpfungskette ein

Zu den ersten Unternehmenskunden gehören laut Alibaba Unternehmen aus Automobilindustrie, Finanzdienstleistungen, Logistik, Forschung und Gastronomie. Genannt werden unter anderem Changan Automobile, Huifu World, Transfar Group und Laoxiangji.

Bei Changan Automobile kommt QwenWork nach Unternehmensangaben von Forschung und Entwicklung über Produktion und Lieferkette bis zu Vertrieb und Service zum Einsatz. So sei die Berechnungszeit für Kabelbäume von zwei Tagen auf fünf Minuten gesunken. Die Prüfung von Fahrzeugdokumenten habe sich von mehr als zehn auf weniger als zwei Minuten verkürzt.

In der Lieferkette berichtet Alibaba von einer Reduzierung des Arbeitsaufwands bei automatisierten Lieferantenprüfungen um 90 Prozent. Vertriebsteams sollen zudem Zehntausende Umfrageantworten automatisiert auswerten und dadurch Analysen statt innerhalb mehrerer Tage in einem halben Tag erstellen können.

Alibaba bringt QwenWork auf internationale Märkte

Auch der Zahlungsdienstleister Huifu World nutzt QwenWork laut Alibaba, um internes Wissen und Vertriebsprozesse als wiederverwendbare digitale Ressourcen aufzubereiten und KI in Daten- und Zahlungsprozesse einzubinden.

In China steht QwenWork derzeit als Desktop-Anwendung, im Browser und über DingTalk zur Verfügung. Eine eigenständige mobile App soll folgen. Parallel hat Alibaba bereits eine internationale Version gestartet.

Mit der Expansion positioniert der Konzern QwenWork als zentrale Plattform für KI-Agenten im Unternehmensumfeld. Der hohe Anteil von Unternehmenskonten deutet darauf hin, dass Alibaba dabei insbesondere auf die Integration von KI in bestehende Geschäftsprozesse und operative Systeme setzt.

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