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Berichte: Amazon plant offenbar Milliarden-Investition in OpenAI

OpenAI Headquarter in San Francisco
Foto: Depositphotos

Key takeaways

Amazon verhandelt über eine milliardenschwere Beteiligung an OpenAI, dem Entwickler von ChatGPT. Die Gespräche könnten in einem Investment von rund 10 Milliarden US-Dollar münden. Ziel ist es, die bestehende Partnerschaft auszubauen und den Zugang zu KI-Technologie und Rechenleistung weiter zu stärken.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Amazon befindet sich laut einem Insiderbericht in fortgeschrittenen Gesprächen über ein mögliches Investment in Höhe von rund 10 Milliarden US-Dollar (ca. 9,3 Milliarden Euro) in den KI-Entwickler OpenAI. Das potenzielle Investment könnte das Unternehmen hinter ChatGPT laut The Information mit über 500 Milliarden US-Dollar bewerten. Die Verhandlungen gelten allerdings als „sehr fluid“, also in einem frühen und veränderlichen Stadium.

Strategische Expansion und Marktwert von OpenAI

Ein Einstieg von Amazon würde die ohnehin wachsende Bewertung von OpenAI weiter beflügeln – und signalisiert eine Fortsetzung der massiven Kapitalzuflüsse in den KI-Sektor. Bereits im November hatte OpenAI einen Deal im Volumen von 38 Milliarden US-Dollar zur Nutzung von Amazons Cloud-Diensten abgeschlossen. Das neue Investment wäre somit eine Ausweitung der bisherigen Kooperation.

Zuletzt wurde spekuliert, dass OpenAI sich auf einen möglichen Börsengang vorbereite, bei dem eine Bewertung von bis zu einer Billion US-Dollar möglich sei. Diese Perspektive macht das Unternehmen nicht nur für Amazon, sondern auch für andere Tech-Konzerne zunehmend attraktiv. Der geplante Einsatz von Amazons eigenen KI-Chips „Trainium“, die in Konkurrenz zu Nvidia und Google stehen, ist laut einem Bericht ebenfalls Teil der Überlegungen.

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OpenAI öffnet sich weiteren Partnern

Das zunehmende Interesse weiterer Großunternehmen ist auch ein Resultat struktureller Veränderungen bei OpenAI. Seit dem Abschluss eines weitreichenden Deals mit Microsoft ist das Unternehmen nicht mehr ausschließlich gemeinnützig organisiert, sondern als „Public Benefit Corporation“ mit einer besonderen Kapitalstruktur aufgestellt. Microsoft hält derzeit einen Anteil von 27 % und exklusive Rechte zum Vertrieb der OpenAI-Modelle über seine Cloud-Plattform Azure.

Ein Amazon-Investment könnte zudem in eine größere Finanzierungsrunde eingebettet sein, bei der auch andere Geldgeber an Bord kommen. Neben Kapital will OpenAI laut Informationen auch eine Enterprise-Version von ChatGPT an Amazon verkaufen. Ob dabei auch eine Integration in Amazons E-Commerce-Anwendungen geplant ist, bleibt bislang offen.

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