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Anthropic plant Milliardenrunde – Bewertung soll sich fast verdoppeln

Anthropic Logo auf einem Smartphone
Foto: Depositphotos

Key takeaways

Anthropic will sich laut Medienberichten frisches Kapital in Höhe von 10 Milliarden Dollar sichern – bei einer Bewertung von 350 Milliarden Dollar. Die Runde erfolgt separat von Microsofts und Nvidias 15-Milliarden-Investment.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Das KI-Startup Anthropic steht offenbar vor einer weiteren massiven Finanzierungsrunde: Laut einem Bericht des Wall Street Journal bereitet das Unternehmen derzeit eine Kapitalerhöhung in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar vor – bei einer Bewertung von 350 Milliarden US-Dollar (rund 320 Milliarden Euro). Wie TechCrunch unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person bestätigt, ist sowohl die angestrebte Summe als auch die Bewertung korrekt.

Damit würde sich der Unternehmenswert in nur drei Monaten nahezu verdoppeln. Zuletzt sammelte Anthropic im Rahmen einer Series-F-Runde 13 Milliarden Dollar ein, was zu einer damaligen Bewertung von 183 Milliarden Dollar führte. Noch im März 2025 lag der Unternehmenswert bei 61,5 Milliarden Dollar – ein Anstieg um mehr als das Fünffache innerhalb von weniger als einem Jahr.

Neue Investoren und separate Mega-Deals

Die aktuelle Runde wird laut WSJ von Coatue Management und dem singapurischen Staatsfonds GIC angeführt. Der Abschluss der Finanzierungsrunde wird in den kommenden Wochen erwartet, wobei sich der endgültige Betrag noch ändern könnte.

Bemerkenswert ist, dass diese Finanzierung getrennt vom bereits angekündigten Deal mit Microsoft und Nvidia erfolgt. Diese beiden Tech-Giganten hatten kürzlich zugesagt, bis zu 15 Milliarden US-Dollar in Anthropic zu investieren. Im Rahmen dieser Vereinbarung soll Anthropic wiederum Rechenkapazitäten im Wert von rund 30 Milliarden Dollar bei Microsoft Azure einkaufen – ausgestattet mit Hardware von Nvidia. Der Deal gilt als „zirkulär“ und zeigt, wie eng die KI-Infrastruktur mittlerweile mit den großen Cloud-Anbietern verflochten ist.

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Strategie, Produktfokus und IPO-Pläne

Der Kapitalbedarf bei Anthropic ist auch auf den wachsenden Erfolg seiner Produkte zurückzuführen. Besonders Claude Code – ein KI-gestütztes Tool zur Automatisierung von Programmieraufgaben – erfreut sich steigender Beliebtheit unter Entwicklern. Die zugrunde liegende Technologie basiert auf Claude Opus 4.5, einer Weiterentwicklung des KI-Modells der Firma.

Parallel dazu mehren sich die Hinweise, dass Anthropic einen Börsengang in diesem Jahr anstrebt – und damit in direkte Konkurrenz zu OpenAI treten würde.

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