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Umfrage: Jeder dritte junge Erwachsene nutzt KI wie einen Freund

ChatGPT auf einem Smartphone
Foto: Pexels

Key takeaways

Immer mehr junge Erwachsene nutzen Künstliche Intelligenz nicht nur als Informationsquelle, sondern auch als persönlichen Gesprächspartner. Gleichzeitig verzichten viele auf grundlegende Schutzmaßnahmen und unterschätzen die Risiken.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Künstliche Intelligenz ist für viele junge Erwachsene längst fester Bestandteil des Alltags. Eine aktuelle Kaspersky-Umfrage zeigt, dass 32 Prozent der 18- bis 28-Jährigen KI-Anwendungen täglich oder nahezu täglich nutzen. Dabei dient KI nicht nur als Informationsquelle, sondern übernimmt zunehmend auch soziale Funktionen. Gleichzeitig gehen viele Nutzer sorglos mit persönlichen Daten um und verzichten auf grundlegende Schutzmaßnahmen.

KI wird zum Begleiter im Alltag

Die Generation Z nutzt KI häufiger als ältere Altersgruppen. Während 32 Prozent der 18- bis 28-Jährigen täglich oder fast täglich auf entsprechende Anwendungen zurückgreifen, liegt der Anteil bei den Millennials bei 27 Prozent und in der Generation X bei 24 Prozent.

Besonders auffällig ist die persönliche Beziehung vieler junger Nutzer zur Technologie. Rund 31 Prozent betrachten KI ähnlich wie einen Freund und suchen dort emotionale Unterstützung oder Gesellschaft. Jeder fünfte Befragte gibt zudem an, mit KI über Themen zu sprechen, die er anderen Menschen nicht anvertrauen möchte.

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KI unterstützt bei Lernen und Entscheidungen

Neben persönlichen Gesprächen wird KI vor allem als praktischer Helfer eingesetzt. 56 Prozent der Befragten nutzen sie zur Informationssuche, 46 Prozent beim Lernen oder zur Prüfungsvorbereitung und 40 Prozent für alltägliche Aufgaben wie Einkaufslisten, Budgetplanung oder Speisepläne.

Auch bei fachlichen Fragestellungen gewinnt KI an Bedeutung. Rund 32 Prozent der jungen Erwachsenen greifen unter anderem bei Themen wie Gesundheit, Ernährung, Sport oder Psychologie auf KI-gestützte Antworten zurück.

Datenschutz bleibt häufig auf der Strecke

Trotz der intensiven Nutzung achten viele Anwender nur unzureichend auf ihre digitale Sicherheit. Lediglich 30 Prozent der Befragten geben an, konsequent Schutzmaßnahmen umzusetzen, etwa durch das Überprüfen von KI-Antworten oder den Verzicht auf sensible Eingaben.

Für die Mehrheit gehören solche Vorsichtsmaßnahmen nicht zum Alltag. Nach Einschätzung von Kaspersky wächst damit das Risiko, persönliche Daten preiszugeben oder fehlerhafte Informationen ungeprüft zu übernehmen.

Empfehlung: Bewusster Umgang mit KI

Das Unternehmen rät dazu, KI-generierte Informationen insbesondere bei Gesundheits-, Finanz- oder Rechtsthemen stets mit unabhängigen Quellen abzugleichen. Außerdem sollten Nutzer keine vertraulichen Daten wie Passwörter, Zahlungsinformationen oder persönliche Dokumente in KI-Dienste eingeben.

Darüber hinaus empfiehlt Kaspersky, Datenschutzrichtlinien neuer KI-Anwendungen sorgfältig zu prüfen und das eigene Wissen über Cybersicherheit kontinuierlich auszubauen. Angesichts der zunehmenden Integration von KI in den Alltag werde ein verantwortungsvoller Umgang mit der Technologie immer wichtiger.

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