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Soziale Kompetenzen wichtiger als Fachwissen bei Berufseinsteigern

Mehrere Startup-Mitarbeiter an einem Konferenztisch
Symbolbild - Foto: Kindel Media / Pexels

Key takeaways

Eine neue Umfrage von Randstad und dem ifo Institut zeigt: Unternehmen legen bei Berufseinsteigern mehr Wert auf soziale Kompetenzen wie Kommunikation und Eigenverantwortung als auf Fachwissen. Gleichzeitig wächst der KI-Einsatz in Einstiegspositionen, doch die Zahl der Stellen bleibt laut Studie - noch - gleich.

Lesezeit ca. 1 Minute

Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung – diese Fähigkeiten zählen für viele Unternehmen mehr als reines Fachwissen, wenn es um den Einstieg ins Berufsleben geht. Zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland erwarten von Berufsanfängern vor allem soziale Kompetenzen und Selbstorganisation. Fachliche Expertise wird hingegen nur von etwa jedem zweiten Betrieb vorausgesetzt. Das zeigt eine aktuelle Befragung von Randstad und dem ifo Institut unter Personalleitern.

Lernbereitschaft und digitale Skills im Fokus

58 Prozent der Unternehmen betonen die Bedeutung von Lern- und Anpassungsfähigkeit als zentrale Kompetenz. Im Bereich des Fachwissens dominieren Grundlagenkenntnisse und digitale Fähigkeiten. Kreativität und Innovationskraft werden dagegen nur von rund zehn Prozent der Befragten als wichtig eingestuft, was auf ein vergleichsweise geringes Gewicht dieser Eigenschaften bei der Auswahl von Nachwuchskräften hindeutet.

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KI verändert Tätigkeitsfelder – (noch) nicht aber die Stellenanzahl

Der technologische Wandel wirkt sich bereits auf die Aufgabenverteilung im Unternehmen aus. 14 Prozent der befragten Betriebe nutzen Künstliche Intelligenz, um Aufgaben von Berufseinsteigern zu übernehmen. Und der Trend setzt sich fort: In den nächsten drei Jahren rechnen 40 Prozent der Unternehmen mit einem weiter wachsenden KI-Einsatz in diesem Bereich.

Überraschend konstant bleibt jedoch die Zahl der Einstiegspositionen: Zwei Drittel der Firmen berichten von stabilen Beschäftigungszahlen in den letzten drei Jahren, und die Mehrheit erwartet auch künftig keine wesentlichen Veränderungen.

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