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Phishing im KI-Zeitalter: Mehrheit der Deutschen besorgt über Risiken

Mann mit Kapuzenpullover und verdecktem Gesicht vor einem Laptop als Symbol eines Online-Betrügers
Foto: Marcin Paśnicki / Pixabay

Key takeaways

Eine YouGov-Umfrage zeigt: 61 Prozent der Deutschen sind besorgt über KI-gestützte Phishing-Betrugsmaschen. Besonders E-Mails gelten als Hauptangriffsweg. Rund 15 Prozent waren bereits betroffen, während viele unsicher sind, ob sie Opfer wurden. Experten raten zu gezielter Aufklärung, um das Sicherheitsgefühl zu stärken.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die wachsende Bedrohung durch Phishing-Angriffe sorgt in Deutschland für zunehmende Besorgnis – vor allem, wenn dabei Künstliche Intelligenz (KI) im Spiel ist. Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage machen sich 43 Prozent der Deutschen Sorgen, Opfer eines Phishing-Betrugs zu werden. Besonders hoch ist die Sorge, wenn KI eingesetzt wird, um täuschend echte Fälschungen zu erzeugen: 61 Prozent der Befragten äußern in diesem Fall Bedenken, ein Viertel davon sogar sehr große.

KI als Verstärker moderner Betrugsmaschen

KI ermöglicht es Betrügern, Websites zu fälschen, massenhaft personalisierte Nachrichten zu verschicken oder mit Deepfakes Stimmen und Gesichter täuschend echt zu imitieren. Ein prominenter Fall ereignete sich im Vorjahr in Hongkong: Ein Mitarbeiter überwies 23 Millionen Euro, im Glauben, mit seinem Finanzchef zu sprechen. Die Gefahr wird von allen Altersgruppen wahrgenommen – auch von jenen, die sich sicher fühlen, Phishing-Versuche erkennen zu können.

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Phishing trifft alle Generationen

Rund 15 Prozent der Deutschen waren bereits Opfer eines Phishing-Angriffs, im internationalen Vergleich leicht unter dem Durchschnitt von 17 Prozent. Auffällig ist, dass 13 Prozent der Befragten nicht wissen, ob sie bereits betroffen waren – ein Hinweis auf Unsicherheit im digitalen Umgang. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer zu werden, ist weitgehend altersunabhängig: Junge Erwachsene und Senioren sind gleichermaßen gefährdet.

E-Mail bleibt Hauptangriffsweg

In Deutschland erfolgt Phishing überdurchschnittlich oft per E-Mail. Fast jeder zweite Betroffene (46 Prozent) berichtet von dieser Kontaktform – mehr als in jedem anderen Land. Deutlich seltener sind SMS (18 Prozent), Telefon (12 Prozent) oder soziale Medien (7 Prozent) der Ursprung der Angriffe. Als wirksamste Prävention wünschen sich Verbraucher vor allem informative E-Mails oder Newsletter (45 Prozent) sowie kurze Videos oder Animationen (38 Prozent).

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