Netto Marken-Discount öffnet seine digitalen Instore-Werbeflächen ab sofort auch für externe Marken, die bisher nicht im Lebensmitteleinzelhandel vertreten sind. Damit verfolgt das Unternehmen eine neue strategische Ausrichtung im Retail Media-Bereich und erschließt zusätzliche Erlösquellen über Werbung direkt am Point of Sale. Die digitalen Screens in der Vorkassenzone sowie die Stelen im Eingangsbereich von rund 4.400 Filialen stehen künftig nationalen und regionalen Partnern offen – auch jenseits der klassischen Konsumgüterindustrie.
Kooperation mit EDEKA und Marketing of Moments
Die Vermarktung erfolgt laut Pressemitteilung gemeinsam mit der EDEKA-Zentrale und dem Retail Media-Spezialisten Marketing of Moments. Ziel ist es, Werbetreibenden einen standardisierten Zugang zu Netto-Werbeflächen zu bieten. Die Anbindung an die SSP1-Plattform der One Tech Group erlaubt dabei nicht nur programmatische Buchungen, sondern auch eine effiziente Kampagnensteuerung auf Basis von Daten und Zielgruppenanalysen.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Neue Reichweite für neue Partner
Mit wöchentlich 21,5 Millionen Kunden in ganz Deutschland bietet Netto eine enorme Sichtbarkeit für Werbekampagnen. Für nicht-endemische Marken – also Unternehmen, deren Produkte nicht im Netto-Sortiment vertreten sind – ergibt sich dadurch eine neue Möglichkeit, Konsumenten in einem entscheidungsrelevanten Umfeld zu erreichen. Gleichzeitig profitieren bestehende Lieferanten von detaillierten Reportings zu Zielgruppen und Abverkäufen.
Digitale Werbeflächen als Zukunftsmodell
„Mit der Öffnung unserer digitalen Werbeflächen für neue Branchen schaffen wir attraktive Möglichkeiten für Marken, direkt im Einkaufsumfeld präsent zu sein“, sagt Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation bei Netto. Benedikt Blaß von Marketing of Moments betont zudem den Wachstumskurs im Retail Media-Bereich: Die Zusammenarbeit mit Netto sei ein strategischer Schritt, um Retail Media in Deutschland breiter zugänglich und einfacher buchbar zu machen.
Netto kündigt an, das Angebot künftig weiter auszubauen und zusätzliche digitale Touchpoints in den Filialen zu integrieren. Der Ausbau markiert einen wichtigen Baustein in der Weiterentwicklung der Kundenkommunikation und unterstreicht den Anspruch, als Handelsunternehmen auch im Bereich Retail Media eine Vorreiterrolle einzunehmen.


