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Berichte: Salesforce baut erneut Stellen ab – Fokus liegt auf KI und Effizienz

Salesforce Büro
Foto: Salesforce

Key takeaways

Salesforce hat zum Jahresbeginn laut Business Insider knapp 1.000 Stellen gestrichen, darunter in strategischen Bereichen wie Marketing, Datenanalyse und KI. Die Maßnahme reiht sich in einen breiten Trend ein, bei dem US-Techfirmen auf Automatisierung durch Künstliche Intelligenz setzen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der US-Cloudsoftwarekonzern Salesforce soll zu Beginn des neuen Jahres offenbar rund 1.000 Stellen abgebaut haben. Dies berichtet Business Insider unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Betroffen seien vor allem Funktionen in Marketing, Produktmanagement, Datenanalyse sowie im Umfeld des KI-Produkts „Agentforce“. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens liegt bislang nicht vor.

Einschnitte quer durch zentrale Unternehmensbereiche

Nach Informationen von Business Insider lassen sich die Kürzungen unter anderem über LinkedIn-Beiträge sowie Gespräche mit Mitarbeitenden nachvollziehen. Die betroffenen Rollen deuten darauf hin, dass Salesforce nicht nur Randbereiche, sondern auch strategisch relevante Funktionen überprüft. Besonders bemerkenswert ist der Stellenabbau im Umfeld von KI-Produkten – einem Segment, das Salesforce zugleich stark vorantreibt.

Der Konzern selbst reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Auch die Nachrichtenagentur Reuters konnte die Angaben zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht unabhängig verifizieren.

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Teil eines breiten Restrukturierungstrends in den USA

Die Kürzungen bei Salesforce fügen sich in ein größeres Bild: Zum Jahresauftakt haben zahlreiche US-Unternehmen massive Stellenstreichungen angekündigt. Hintergrund ist vor allem der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz, der Prozesse automatisiert und Effizienzgewinne verspricht – zugleich aber Personal überflüssig macht.

So hatte der E-Commerce- und Cloudriese Amazon im Januar angekündigt, weltweit rund 16.000 Stellen zu streichen. Es handelte sich bereits um die zweite größere Entlassungsrunde innerhalb von drei Monaten.

KI als Treiber – und Jobkiller?

Salesforce-CEO Marc Benioff hatte sich bereits im August des vergangenen Jahres offen zu den Folgen von KI geäußert. In einem Podcast erklärte er, dass Salesforce rund 4.000 Stellen im Kundenservice abgebaut habe, weil das Unternehmen dank KI „weniger Köpfe“ benötige. Die aktuelle Entlassungsrunde scheint diese Linie fortzusetzen.

Gleichzeitig investiert Salesforce massiv in KI-basierte Lösungen und positioniert sich als Vorreiter bei der Integration generativer KI in Unternehmenssoftware. Der jüngste Stellenabbau unterstreicht damit die Ambivalenz der Technologie: Während KI neue Produkte und Geschäftsmodelle ermöglicht, beschleunigt sie zugleich den strukturellen Umbau der Belegschaften.

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