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Snap beendet Millionen-Partnerschaft mit KI-Suchdienst Perplexity

Snapchat App Icon auf einem iPhone
Foto: Primakov / depositphotos.com

Key takeaways

Die geplante KI-Partnerschaft zwischen Snap und Perplexity ist überraschend beendet worden. Der 400-Millionen-Dollar-Deal sollte eine KI-Suche direkt in Snapchat integrieren, kam jedoch nie über erste Tests hinaus.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Social-Media-Konzern Snap hat die im vergangenen Jahr angekündigte Partnerschaft mit dem KI-Startup Perplexity überraschend beendet. Wie das Unternehmen im Rahmen seiner letzten Quartalszahlen mitteilte, wurde die Zusammenarbeit bereits im ersten Quartal 2026 „einvernehmlich beendet“. Damit entfällt auch der erwartete Umsatzbeitrag aus der Vereinbarung.

Die Kooperation war ursprünglich im November 2025 vorgestellt worden. Geplant war, die KI-Suchtechnologie von Perplexity direkt in Snapchat zu integrieren. Nutzer sollten innerhalb der Chat-Funktion Fragen stellen und KI-basierte Antworten erhalten können. Im Gegenzug wollte Perplexity innerhalb eines Jahres insgesamt 400 Millionen US-Dollar in bar und Unternehmensanteilen an Snap zahlen.

Rollout kam nie über Testphase hinaus

Zwar testeten beide Unternehmen die Integration bereits mit ausgewählten Nutzern, zu einer breiteren Einführung kam es jedoch nie. Bereits im Februar hatte Snap erklärt, dass man sich bislang nicht auf einen gemeinsamen Weg für einen umfassenden Rollout einigen konnte.

Mit dem Ende der Partnerschaft entfällt nun auch jegliche Umsatzprognose aus dem Deal. Snap stellte klar, dass die aktuelle Verkaufsprognose keinerlei Beiträge von Perplexity mehr berücksichtigt.

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KI sollte Snapchat stärker machen

Snap-CEO Evan Spiegel hatte die Kooperation ursprünglich als wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der Plattform beschrieben. Künstliche Intelligenz sollte insbesondere die Inhalte- und Informationssuche innerhalb von Snapchat verbessern und neue Interaktionsmöglichkeiten schaffen.

Die Beendigung der Vereinbarung zeigt jedoch, wie schwierig strategische KI-Partnerschaften selbst bei groß angekündigten Projekten verlaufen können. Gründe für das Aus der Zusammenarbeit nannten beide Unternehmen bislang nicht.

Snap setzt weiter auf externe Innovationen

Trotz des Rückzugs betonte Snap zuletzt mehrfach, weiterhin mit innovativen Technologiepartnern zusammenarbeiten zu wollen. Der Konzern investiert seit Jahren verstärkt in KI-Funktionen, um Nutzerbindung und Werbegeschäft auszubauen.

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