Der Werberiese Ströer, um den sich aktuell Übernahmegerüchte häufen, und die Seeding Alliance erweitern ihr Native-Advertising-Angebot um ein neues KI-gestütztes Werbeformat. Mit der AI Conversational Story können Nutzer erstmals direkt innerhalb eines Native Advertorials mit einer künstlichen Intelligenz interagieren und individuelle Fragen zu Produkten oder Dienstleistungen stellen. Das Format ist laut gemeinsamer Pressemitteilung ab sofort buchbar und wird über das Premium-Publisher-Netzwerk der Seeding Alliance ausgespielt.
Werbung wird zum Dialog
Nach dem Klick auf einen Native-Teaser öffnet sich ein Werbemittel mit integriertem KI-Chat. Nutzer erhalten dort in Echtzeit Antworten auf Fragen zu Preisen, Voraussetzungen oder individuellen Anwendungsszenarien. Die KI greift ausschließlich auf zuvor definierte Inhalte des Werbetreibenden zurück. Dadurch sollen fehlerhafte oder unkontrollierte Antworten vermieden und die vollständige Markenkontrolle gewährleistet werden.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Ausspielung über reichweitenstarkes Publisher-Netzwerk
Die AI Conversational Story wird über das Premium-Netzwerk der Seeding Alliance verbreitet. Dazu gehören unter anderem t-online, GMX, web.de, Sport1 sowie zahlreiche regionale Qualitätsmedien. Nach Unternehmensangaben erreicht das Netzwerk insgesamt 57,5 Millionen Nutzer. Ziel ist es, die Glaubwürdigkeit des redaktionellen Umfelds mit einer interaktiven Markenkommunikation zu verbinden.
Wahid Ghassemieh, SVP Operations bei Seeding Alliance / Content Fleet, sieht insbesondere bei beratungsintensiven Produkten wie Finanzdienstleistungen, Automotive oder SaaS-Lösungen großes Potenzial. Das neue Format schließe die Lücke zwischen reiner Information und individueller Beratung direkt im Werbemittel.
Drei Vorteile für Werbetreibende
Nach Angaben der Unternehmen profitieren Werbekunden auf mehreren Ebenen. Nutzer erhalten individuelle Antworten während ihrer Informationsphase, die KI arbeitet ausschließlich mit freigegebenen Inhalten und sorgt so für hohe Markensicherheit. Gleichzeitig lassen sich die im Dialog gestellten Fragen auswerten. Diese Erkenntnisse können für die Optimierung von Kampagnen, Landingpages und der Produktkommunikation genutzt werden.
Abrechnung nach Cost-per-View
Die AI Conversational Story wird auf Basis eines Cost-per-View-Modells (CpV) abgerechnet. Ad Impressions fließen dabei nicht in die Berechnung ein. Im Leistungsumfang enthalten sind die Konzeption des KI-Assistenten, die Erstellung der Inhalte und Werbemittel, das technische Set-up, die laufende Optimierung sowie Reporting und Auswertung. Zusätzlich entsteht ein Datenpool, der für Retargeting-Maßnahmen genutzt werden kann. Die empfohlene Kampagnenlaufzeit liegt zwischen acht und zwölf Wochen, um belastbare Erkenntnisse aus den Nutzerdialogen zu gewinnen.




