Trove, einer der führender Anbieter für Recommerce-as-a-Service aus den USA, hat den deutschen Plattformbetreiber reverse.supply übernommen. Ziel ist der zügige Ausbau eines paneuropäischen Marken-Recommerce-Netzwerks, das auf der Technologie von Trove und der regionalen Marktkenntnis von reverse.supply basiert. Damit will Trove Marken in über 30 Ländern eine skalierbare und effiziente Umsetzung zirkulärer Geschäftsmodelle ermöglichen.
Europaweites Netzwerk für zirkulären Handel
Trove bietet nun auch europäischen Unternehmen ein erweitertes Spektrum an Recommerce-Dienstleistungen. Dazu gehören kanalübergreifende Rücknahmeprogramme, Peer-to-Peer-Handel, Marktplatz-Integrationen sowie Reparatur- und Retourenlösungen. Die Integration der reverse.supply-Kunden – darunter Decathlon, Bergzeit, Hessnatur und ARMEDANGELS – unterstreicht die neue Marktbreite.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Regulatorischer Rückenwind für Recommerce-Strategien
Ein Treiber der Expansion ist die zunehmende Regulierung auf EU-Ebene, etwa durch Vorgaben zur Herstellerverantwortung und das Recht auf Reparatur. Trove sieht darin eine wachsende Nachfrage nach skalierbaren Recommerce-Lösungen. Mit dem neuen europäischen Hauptsitz in Berlin will das Unternehmen Marken bei der Umsetzung gesetzeskonformer und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähiger Modelle unterstützen.
Kontinuität im Management, Ausbau globaler Infrastruktur
Das Team von reverse.supply bleibt an Bord und übernimmt die Leitung des Berliner Standorts. Die Übernahme folgt auf Troves Kauf des US-Anbieters Recurate im August 2024. Damit hat sich Trove neben Nordamerika nun auch in Europa und Großbritannien mit Technologie, Logistik und operativer Infrastruktur breit aufgestellt.
Trove positioniert sich als Recommerce-Treiber
Mit der Kombination aus eigener Technologieplattform und europäischer Marktexpertise verfolgt Trove eine klare Strategie: Marken weltweit beim Aufbau profitabler, zirkulärer Geschäftsmodelle zu unterstützen – sowohl online als auch stationär. Das Unternehmen betont seinen Anspruch, ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Skalierbarkeit in Einklang zu bringen.


