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Studie von iStock: Strategien für KMUs im Nachhaltigkeitsmarketing

Pakete auf einem Laptop vor Pflanzen
Foto: Adobe Stock

Key takeaways

Eine iStock-Studie zeigt: Verbraucher achten beim Einkauf zunehmend auf nachhaltige Werte. KMUs können mit authentischen Bildern und klarer visueller Kommunikation Vertrauen schaffen. Fünf konkrete Strategien helfen dabei, umweltbewusste Kunden besser zu erreichen und nachhaltiges Handeln wirksam darzustellen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Immer mehr Verbraucher treffen Kaufentscheidungen auf Basis ihrer Werte – insbesondere, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Eine aktuelle Studie der Bildplattform iStock zeigt: Der Klimawandel ist für viele Menschen in Deutschland längst im Alltag angekommen. Entsprechend groß ist das Bedürfnis, mit bewussten Entscheidungen zum Umweltschutz beizutragen.

Laut der von iStock betriebenen Forschungsplattform VisualGPS geben 63 Prozent der Befragten an, die Folgen des Klimawandels bereits persönlich zu spüren. 65 Prozent wollen negative Umweltauswirkungen bewusst vermeiden, 57 Prozent bemühen sich aktiv um die Reduktion ihres CO₂-Fußabdrucks. Der Wandel im Denken spiegelt sich auch im Konsumverhalten wider: Sechs von zehn Deutschen kaufen bevorzugt bei Unternehmen, deren Werte sie teilen.

Doch gute Absichten allein reichen nicht. Wie ein Unternehmen seine nachhaltigen Bemühungen kommuniziert, ist entscheidend – insbesondere visuell. 80 Prozent der Verbraucher in Deutschland misstrauen Produkten, die lediglich als „umweltfreundlich“ gekennzeichnet sind. Ohne glaubwürdige visuelle Kommunikation laufen selbst ehrliche Nachhaltigkeitsmaßnahmen Gefahr, übersehen zu werden.

iStock empfiehlt KMUs deshalb fünf visuelle Strategien, um ihre Nachhaltigkeitsbemühungen authentisch und wirksam zu präsentieren – unabhängig davon, wie weit sie auf diesem Weg bereits sind.

1. Authentizität statt Klischees

Symbolbilder von grünen Blättern oder Wassertropfen wirken austauschbar. Stattdessen sollten Unternehmen echte Einblicke in nachhaltige Praktiken geben – etwa durch Bilder von Recyclingprozessen, wiederverwendbaren Verpackungen oder ressourcenschonender Produktion.

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2. Blick hinter die Kulissen

Verbraucher wollen sehen, wie Nachhaltigkeit konkret gelebt wird – nicht nur das Endprodukt. Inhalte, die Mitarbeitende bei der Verpackung, beim Versand oder bei umweltfreundlichen Abläufen zeigen, schaffen Vertrauen und Transparenz.

3. Verständlichkeit statt Fachjargon

Begriffe wie „ESG“ oder „Net-Zero“ sagen vielen Konsumenten wenig. Klare Botschaften über konkrete Maßnahmen – etwa der Einsatz biologisch abbaubarer Verpackungen – sollten visuell begleitet werden, um leicht verständlich und nachvollziehbar zu sein.

4. Menschen ins Zentrum rücken

Nachhaltigkeit wird greifbarer, wenn echte Personen gezeigt werden – sei es das Team, Kunden oder die lokale Gemeinschaft. Das stärkt die Identifikation mit der Marke und zeigt, wie sich nachhaltige Lösungen in den Alltag integrieren lassen.

5. Nachhaltigkeit konsequent sichtbar machen

Einzelne grüne Kampagnen wirken schnell aufgesetzt. Stattdessen sollte nachhaltiges Handeln dauerhaft und durchgängig visuell dokumentiert werden – von der Energieeffizienz im Betrieb bis zu wiederverwendbaren Versandmaterialien. Konsistenz schafft Vertrauen.

Visuelles Storytelling bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen eine starke Möglichkeit, ihr Engagement glaubwürdig zu vermitteln. Gerade in einem Umfeld, in dem Konsum zunehmend wertegetrieben ist, wird die visuelle Sprache zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

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