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Apple und Meta: Mögliche Partnerschaft zur Stärkung der KI-Strategie

ChatGPT-Integration bei Apple
Foto: Apple

Im Rahmen der Ankündigung von Apple Intelligence auf der diesjährigen WWDC 2024 gab das Unternehmen bekannt, dass es mit OpenAI zusammenarbeiten wird, um ChatGPT in die überarbeitete Version von Siri zu integrieren. Laut einem Exklusivbericht des Wall Street Journal steht Apple derzeit auch in Verhandlungen mit Meta, dem Mutterkonzern von Facebook, um eine ähnliche Kooperation zu etablieren.

Diese Gespräche befinden sich noch in einem frühen Stadium und es ist unklar, ob sie erfolgreich abgeschlossen werden. Beide Unternehmen äußerten sich bisher nicht auf Anfragen. Die potenzielle Partnerschaft würde es Meta jedoch ermöglichen, die enorme Verbreitung von Apples iPhones zu nutzen, ähnlich wie es der App Store für Entwickler tut. Apple, durchaus ein Spätstarter im Bereich der generativen KI, entwickelt eigene kleinere KI-Modelle, plant jedoch, für komplexere Aufgaben auf externe Partner zurückzugreifen.

Ein Abkommen mit Meta könnte Apple zudem von der Abhängigkeit von einem einzigen Partner befreien und gleichzeitig die generative KI-Technologie von Meta validieren. Laut dem Bericht des Wall Street Journal bietet Apple für diese Partnerschaften keine finanzielle Entschädigung an, sondern ermöglicht den KI-Partnern den Vertrieb ihrer Premium-Abonnements über Apples Plattformen.

Elon Musk, Mitbegründer von OpenAI und jetzt Konkurrent durch sein neues Startup xAI, zeigte sich kurz nach Ankündigung von Apple Intelligence besorgt über die tiefe Integration von ChatGPT in Apples Betriebssysteme und drohte auf X, vormals Twitter, damit, Apple-Geräte aus seinen Unternehmen zu verbannen. Apple betonte jedoch, dass es die Nutzer um Erlaubnis bitten werde, bevor Fragen und Daten mit ChatGPT geteilt werden. Es ist zu erwarten, dass eine Integration mit Meta ähnlich gehandhabt wird.

In einer weiteren aktuellen Entwicklung kündigte Apple an, dass die neueste Version von Apple Intelligence, die noch in diesem Jahr in iOS 18, iPadOS 18 und macOS Sequoia eingeführt werden soll, in der Europäischen Union aufgrund des Digital Markets Act (DMA) zurückgehalten wird. Dieser soll den Wettbewerb auf digitalen Märkten fördern. Auch Funktionen wie iPhone Mirroring und SharePlay Screen Sharing werden vorerst nicht in der EU verfügbar sein. Apple begründete dies mit Bedenken, dass die Interoperabilitätsanforderungen des DMA die Integrität seiner Produkte gefährden und die Privatsphäre sowie die Datensicherheit der Nutzer beeinträchtigen könnten.

Auch die Facebook-Muttergesellschaft Meta hat auf Drängen der irischen Datenschutzbehörde (DPC) die Einführung ihres KI-Assistenten Meta AI in Europa vorerst gestoppt. Die DPC, die im Namen anderer Landesbehörden agierte, forderte Meta auf, die Entwicklung von Modellen mit öffentlich zugänglichem Material von Facebook und Instagram zu verschieben. Grund dafür ist ein Streit über die Verwendung persönlicher Daten bei der Ausbildung von KI-Modellen.

Ein Deal mit Meta wäre für Apple insofern bemerkenswert, da beide Unternehmen in der Vergangenheit oft im Konflikt standen. Besonders nach Apples Datenschutzänderungen in 2021, die Meta Milliarden an Werbeeinnahmen kosteten, war die Rivalität der beiden Tech-Giganten auf dem Höhepunkt.

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