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Dank AI-Push: Klarna steigert Umsatz pro Mitarbeiter auf Rekordniveau

Klarna Büro mit Logo
Foto: Klarna

Key takeaways

Klarna erzielt dank KI-gestützter Effizienzmaßnahmen einen Rekordumsatz von rund 930.000 Euro pro Mitarbeiter. Der Konzern ersetzt Personal durch eigene KI-Systeme, insbesondere im Kundenservice. Trotz Umsatzwachstum verschob Klarna seinen US-Börsengang wegen Marktunsicherheit nach Trumps Zollpolitik.

Lesezeit ca. 1 Minute

Klarna hat mit seinem KI-getriebenen Effizienzprogramm offenbar einen Volltreffer gelandet. Der schwedische Zahlungsdienstleister kommt mittlerweile laut Techcrunch auf rund 1 Million US-Dollar (rund 930.000 Euro) Umsatz pro Mitarbeiter – ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorjahr, in dem dieser Wert noch bei 575.000 US-Dollar lag.

Eigene KI statt Salesforce und neues Personal

Bereits im vergangenen Jahr hatte Klarna angekündigt, in weiten Teilen der Organisation auf selbst entwickelte KI-Lösungen zu setzen. Die Folge: Das Unternehmen trennte sich von Salesforce als CRM-Dienstleister und stellte deutlich weniger neue Mitarbeiter ein. Stattdessen übernimmt Künstliche Intelligenz zunehmend Aufgaben, die bisher menschliche Angestellte erledigten.

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Kundendienst als Sparquelle

Besonders hoch ist der Einsparungseffekt im Kundenservice. Klarna hatte geplant, etwa 700 befristete Mitarbeiter in diesem Bereich durch KI-gestützte Chatbots zu ersetzen. Gleichzeitig wurde das Angebot, wieder mit echten Menschen zu sprechen, kürzlich teilweise reaktiviert – offenbar als Reaktion auf Nutzerkritik. Zudem hat Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski auf der SXSW-Konferenz weitere Kehrtwende verkündet: Das Unternehmen will wieder vermehrt im Kundenservice einstellen – ausschließlich für Premium-Kunden.

Wachstum ja, Börsengang nein

Im ersten Quartal 2025 verzeichnete Klarna einen Umsatzanstieg von 13 % auf 701 Millionen US-Dollar (rund 651 Mio. Euro). Dennoch verschob das Unternehmen seine US-Börsenpläne, nachdem neue US-Strafzölle unter Ex-Präsident Trump für Unruhe an den Finanzmärkten gesorgt hatten. Einen neuen Zeitplan für das IPO gibt es bislang nicht.

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